Bergerbusch II


In diesem Verfahren werden Flächen zur Umsetzung artenschutzrechtlicher Maßnah-men, bedingt durch den Tagebau Hambach, bereitgestellt. Es handelt sich um eine Un-ternehmensflurbereinigung, die auch der Vermeidung agrarstruktureller Nachteile dient.

Stand des Verfahrens: Aktuell erfolgt die Wertermittlung.

Mit Beschluss der Bezirksregierung Köln vom 02.03.2015 wurde das Flurbereinigungsverfahren Bergerbusch II eingeleitet. Am 04.02.2015 wurden die vorausssichtlich beteiligten Eigentümer sowie die Träger öffentlicher Belange über die Zielsetzung, den Ablauf und die Kosten des Verfahrens informiert. Die Einleitung des Verfahrens Bergerbusch II erfolgte im März 2015 durch den Flurbereinigungsbeschluss, der gleichzeitig die Verfahrensziele und das Verfahrensgebiet festlegt. Das Gebiet hat eine Größe von ca. 50 ha und es sind ca. 30 Grundstückseigentümer beteiligt.

Damit die betroffenen Eigentümer mit wertgleichem Land abgefunden werden können, erfolgt eine Wertermittlung aller betroffenen Grundstücke. Dabei wird die Ertragsfähigkeit der Böden auf Basis einer Bodenschätzung durch einen landwirtschaftlichen Sachverständigen unter Beteiligung des Vorstandes ermittelt. Die Ergebnisse der Wertermittlung werden bekannt gegeben. Die Wertermittlung ist die Grundlage für die Berechnung der Einlagewerte der Eigentümer.


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