Lachslaichgewässer-Bröl


Das vereinfachte Flurbereinigungsverfahren dient der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie - Entwicklung der Bröl zum NRW Lachslaichgewässer - und dem Interessensausgleich mit den betroffenen Eigentümern.

Die Einleitung des Verfahrens Lachslaichgewässer Bröl erfolgte im März 2009 durch den Flurbereinigungsbeschluss, der gleichzeitig die Verfahrensziele und das Verfahrensgebiet festlegt. Das Gebiet hat eine Größe von ca. 21 ha und es sind ca. 30 Grundstückseigentümer beteiligt.

Stand des Verfahrens: Am 01.10.2014 ist der neue Rechtszustand eingetreten. Derzeit werden die öffentlichen Bücher berichtigt.

Die gemeinschaftlichen Interessen der Teilnehmer werden durch den Vorstand der Teilnehmergemeinschaft vertreten.

Die Durchführung einer gesonderten Wertermittlung wurde nicht erforderlich. Der Maßstabsfaktor zum Tausch der Flurstücke ergibt sich aus der Flächengröße.

Die Aufstellung des Wege- und Gewässerplanes wurde nicht erforderlich.

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Planwunschtermine mit den Eigentümern erfolgte die Zuteilung der neuen Grundstücke. Nachdem die Lage der neuen Grundstü-cke geplant ist und die Grenzen in die Örtlichkeit übertragen wurden, konnten die Eigentümer sukzessive in ihren Besitz eingewiesen werden. Die Landwirte wirtschaften seitdem auf den neuen Grundstücken.

Die Ergebnisse der Neuordnung werden im Flurbereinigungsplan zusammengefasst. Darin enthalten sind:

  • Textlicher Teil
  • Bodenordnungsnachweis mit Einlage- und Abfindungsnachweis
  • Wertermittlungskarte; Zuteilungskarte
  • Verzeichnis der neuen Flurstücke
  • Beschlüsse und Vereinbarungen
  • Zustimmungserklärungen und Vollmachten

Die Bekanntgabe des Flurbereinigungsplans erfolgt im Mai 2014. Nach Ablauf der Rechtsbehelfsfrist wird der Flurbereinigungsplan unanfechtbar, so dass die Ausführung dieses Plans durch die Flurbereinigungsbehörde 2014 erfolgt ist. Mit Wirkung vom 01.10.2014 tritt der im Flurbereinigungsplan vorgesehene neue Rechtszustand an die Stelle des bisherigen.

Bevor das Flurbereinigungsverfahren abgeschlossen werden kann, müssen die öffentlichen Bücher, die aufgrund der neu geschaffenen Rechtsverhältnisse unrichtig geworden sind, korrigiert werden. Dazu werden den betroffenen Katasterämtern, Grundbuchämtern und Finanzämtern die erforderlichen Daten übermittelt.

Das Flurbereinigungsverfahren endet durch die Schlussfeststellung nachdem alle Aufgaben der Teilnehmergemeinschaft abgeschlossen sowie alle Verpflichtungen und Zahlungen abgewickelt sind.

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