Untere Rur


Dieses Beschleunigte Zusammenlegungsverfahren unterstützt den Wasserverband Eifel-Rur bei der Umsetzung des Gewässerauenkonzeptes Rur 2002 in Teilabschnitten. Des Weiteren dient es der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie.

Die Einleitung des Beschleunigten Zusammenlegungsverfahrens erfolgte im Juni 2005 durch den Flurbereinigungsbeschluss, der gleichzeitig die Verfahrensziele und das Verfahrensgebiet festlegt. Bei dem Verfahrensgebiet handelt es sich nicht um ein zusammenhängendes Gebiet, sondern das Verfahren besteht aus einem „parzellaren Flickenteppich“ aus einzelnen Flurstücken entlang des unteren Rurverlaufs. Das Verfahrensgebiet vergrößert sich ständig durch immer neu umzusetzende Maßnahmen. Das Zusammenlegungsgebiet hat derzeit eine Größe von ca. 206 ha und es sind ca. 71 Grundstückseigentümer beteiligt.

Stand des Verfahrens: Die Ausführungsanordnung wurde mit Wirkung zum 22.03.2013 erlassen. Die Grundbuchberichtigung erfolgte in den Jahren 2013 und 2014. Das Verfahren wird in Form von Nachträgen weitergeführt, bis kein Bedarf mehr angemeldet bzw. die Ziele erreicht sind.

Die gemeinschaftlichen Interessen der Teilnehmer werden durch den Vorstand der Teilnehmergemeinschaft vertreten.

In diesem Verfahren erfolgte keine örtliche Wertermittlung. Als Wert wird hier die Flächengröße angehalten.

Die durch das Gewässerauenkonzept und durch die Wasserrahmenrichtlinie zu besorgenden Landnutzungskonflikte können durch dieses Verfahren nachhaltig aufgelöst werden, indem den betroffenen Grundstückseigentümern konfliktfrei bewirtschaftbare Flächen von gleichem Wert im besser nutzbaren Umland außerhalb der Rurauenkulisse zugeteilt werden.

Die Ergebnisse der Neuordnung werden im Flurbereinigungsplan zusammengefasst. Darin enthalten sind

  • Textlicher Teil
  • Bodenordnungsnachweis mit Einlage- und Abfindungsnachweis
  • Flurkarte/Zuteilungskarte
  • Verzeichnis der neuen Flurstücke
  • Beschlüsse und Vereinbarungen
  • Zustimmungserklärungen und Vollmachten

Das Beschleunigte Zusammenlegungsverfahren endet durch die Schlussfeststellung, nachdem die Ziele des Verfahrens erreicht wurden und keine weiteren Maßnahmen mehr erforderlich sind.


Haben Sie Fragen?
Postanschrift
Bezirksregierung Köln·50606 Köln
Herr Frechen
  T: (49)0 221-147 4071
  E-Mail schreiben