Beabsichtigte Schutzausweisung des Naturschutzgebietes "Bergehalde Beythal", Stadt Düren im Kreis Düren


Aufgrund des § 22 Absatz 1 und 2 und des § 23 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) vom 29. Juli 2009 (BGBl. S. 2542) in Verbindung mit § 42 a Absatz 1 des Gesetzes zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Entwicklung der Landschaft (Landschaftsgesetz – LG) in der geltenden Fassung (SGV. NRW. 791) und der §§ 12, 15 und 27 des Gesetzes über den Aufbau und die Befugnisse der Ordnungsbehörden (Ordnungsbehördengesetz – OBG) in der geltenden Fassung (SGV. NRW. 2060) beabsichtigt die Bezirksregierung Köln das „Naturschutzgebiet Bergehalde Beythal“ in der Stadt Düren im Kreis Düren unter Schutz zu stellen.

Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 54 ha und umfasst in der Stadt Düren in der Gemarkung Berzbuir-Kufferath die Flure 8 und 14. Die Fluren sind jeweils teilweise betroffen. Die genauen Grenzen und Flächen des Naturschutzgebietes sind grünflächig in der Verordnungskarte im Maßstab 1:5.000 dargestellt. Die Karte und der Entwurf des Textes der Schutzverordnung liegen in der Zeit vom 07.09.2016 bis 07.10.2016 (einschließlich) beim

Landrat des Kreises Düren
Untere Landschaftsbehörde
Bismarckstraße 16
52351 Düren,

während der Dienststunden zur öffentlichen Einsichtnahme aus.

Jeder Eigentümer und alle sonstigen Betroffenen können bis zum Ablauf der Auslegungsfrist Bedenken und Anregungen vorbringen. Parallel findet die nach § 42 b LG vorgesehene Behördenbeteiligung statt. Die Bedenken und Anregungen sind beim Landrat des Kreises Düren, Untere Landschaftsbehörde, Bismarckstraße 16, 52348 Düren, schriftlich einzureichen oder zu Protokoll zu erklären. Die Frist wird auch gewahrt durch schriftliche Anregungen und Bedenken an die Bezirksregierung Köln, - Höhere Landschaftsbehörde -, 50606 Köln oder mailto:Projekte51@bezreg-koeln.nrw.de.

Alle Einwendungen werden von der Bezirksregierung Köln entschieden. Die Einwender werden über die getroffene Entscheidung in Kenntnis gesetzt.

Hinweis auf die gesetzliche Veränderungssperre gem. § 22 BNatSchG in Verbindung mit § 42 e Absatz 3 LG: Ab sofort sind, vom Zeitpunkt dieser Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung gem. § 42 c LG an bis zum Inkrafttreten der Schutzverordnung, längstens drei Jahre lang, alle Änderungen verboten. Die im Zeitpunkt der Bekanntmachung ausgeübte rechtmäßige Bewirtschaftungsform bleibt unberührt.