Ordnungsbehördliche Verordnung über das Naturschutzgebiet "Burgauer Wald" in der Stadt Düren, im Kreis Düren


Die Bezirksregierung Köln hat nach § 42 c des Landschaftsgesetzes NRW die beabsichtigte Schutzausweisung des Naturschutzgebietes "Burgauer Wald" in der Stadt Düren im Kreis Düren offengelegt und in den ortsüblichen öffentlichen Bekanntmachungsorganen bekanntgemacht.

Auf Grund des § 22 Absatz 1 und 2 und des § 29 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) vom 29. Juli 2009 (BGBl. l S. 2542) in Verbindung mit § 42 a Absatz 1 des Gesetzes zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Entwicklung der Landschaft (Landschaftsgesetz - LG) in der geltenden Fassung (SGV. NRW. 791) und der §§ 12, 25 und 27 des Gesetzes über Aufbau und Befugnisse der Ordnungsbehörden (Ordnungsbehördengesetz NRW ) in der geltenden Fassung (SGV. NRW 2060) ist beabsichtigt, das Naturschutzgebiet "Burgauer Wald" in der Stadt Düren im Kreis Düren unter Naturschutz zu stellen.

Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von ca. 89 ha und liegt in der Gemarkung Niederau die Fluren 1, 2, 7, 11, in der Gemarkung Düren die Flur 21 und in der Gemarkung Lenderdorf-Krauthausen die Flur 1. Alle Fluren sind teilweise betroffen.

Die genauen Grenzen des geschützten Gebietes sind in einer Karte im Maßstab 1: 7500 (Deutsche Grundkarte) flächig grün dargestellt. Die Karte und der Entwurf des Textes der Schutzverordnung liegen in der Zeit vom 19.09.2016 bis 26.10.2016 (einschließlich) beim

Landrat des Kreises Düren in der Kreisverwaltung Düren
Umweltamt als untere Landschaftsbehörde,
Haus Jülich (B),
Zimmer 620,
Bismarckstraße 16,
52351 Düren

während der Dienststunden zur öffentlichen Einsichtnahme aus.

Jeder Eigentümer und alle sonstigen Betroffenen können bis zum Ablauf der Auslegungsfrist Bedenken und Anregungen vorbringen.

Die Bedenken und Anregungen sind beim Landrat des Kreises Düren, Kreisverwaltung Düren, Umweltamt, Untere Landschaftsbehörde, Bismarckstraße 16, 52351 Düren schriftlich einzureichen oder zu Protokoll zu erklären.

Die Frist wird auch gewahrt durch schriftliche Anregungen und Bedenken an die

Bezirksregierung Köln
- Höhere Landschaftsbehörde -
50606 Köln

oder mailto: Verfahren51@bezreg-koeln.nrw.de.

Alle Einwendungen werden von der Bezirksregierung Köln entschieden.

Die Einwender werden über die getroffene Entscheidung in Kenntnis gesetzt.

Die Beteiligung Träger öffentlicher Belange nach § 42 b LG NW hat bereits stattgefunden.

Hinweis auf die gesetzliche Veränderungssperre gem. § 22 BNatSchG in Verbindung mit § 42 e Absatz 3 LG und deren Verlängerung um 1 Jahr:

Ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung gem. § 42 c LG, sind bis zum Inkrafttreten der Schutzverordnung, längstens drei Jahre lang, alle Änderungen verboten. Die im Zeitpunkt der Bekanntmachung ausgeübte rechtmäßige Bewirtschaftungsform bleibt unberührt.


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