Die Biologischen Stationen im Regierungsbezirk Köln


Biologische Stationen – Was machen die eigentlich?

Mahd mit einem Balkenmäher (Foto der Biologischen Station der Städteregion Aachen)

Wenn es sie nicht schon gäbe, müsste man sie erfinden," so Regierungspräsidentin Gisela Walsken über die Biologischen Stationen im Regierungsbezirk.

Die Bezirksregierung fördert 9 Biologische Stationen im Bezirk Köln. Dabei handelt es sich um gemeinnützige Vereine, die sich überwiegend aus ehrenamtlichen Vertretern des Naturschutzes sowie der Land- und Forstwirtschaft und Mitarbeitern der Unteren Naturschutzbehörden zusammensetzen. Sie kümmern sich vor allem um die Betreuung von Schutzgebieten, die Unterstützung des Vertragsnaturschutzes vor Ort, die Durchführung und die Betreuung von Artenschutzprojekten. Außerdem sind sie in der Naturschutzbildung und der naturschutzbezogenen Öffentlichkeitsarbeit aktiv. Sie betreuen das Gebiet eines oder mehrerer Kreise bzw. kreisfreie Städte.

Mahd als Biotoppflege (Foto der Biologischen Station der Städteregion Aachen)

Mahd als Biotoppflege (Foto der Biologischen Station der Städteregion Aachen)

Das Land NRW unterstützt diese Aktivitäten durch Förderung über die sog. FöBS - die Förderrichtlinie Biologische Stationen - zu 80 %. Weitere 20 % kommen von den jeweiligen Kreisen und Städten. Für die Tätigkeiten in 2018 wurden kürzlich 2,5 Mio.€ Landesmittel durch die Bezirksregierung Köln bewilligt. In diesem Jahr liegt ein Aufgabenschwerpunkt in Artenschutzprojekten für die Vögel der Feldflur wie Grauammer und Kiebitz und für Amphibien wie Kreuzkröte und Gelbbauchunke. Auch der akut vom Aussterben bedrohten Feldhamster ist im Fokus von Schutzprojekten

Biologische Stationen – Was machen die eigentlich?

Umweltbildungsmaßnahme mit Grasfrosch (Foto der Biologischen Station der Städteregion Aachen)

Zur Alltagsarbeit der biologischen Stationen gehört das Mähen auf Flächen im Naturschutzgebiet. Hierzu wird ein Balkenmäher (siehe Foto) eingesetzt, den die Bezirksregierung Köln gefördert hat. Wie man sieht: Mit den passenden „Winterreifen“ kommt man auch durch schwieriges Gelände.