Explosionsgefährliche Stoffe sind keine Gummibärchen


Explosionsgefährliche Stoffe sind keine Gummibärchen

Explosionsgefährliche Stoffe sind keine Gummibärchen
© Frank Baudy

100.000 Menschen schauen im Dunkeln eines lauschigen Sommerabends wie Dutzende Schiffe auf dem Rhein an Ihnen vorbeifahren und sich an vorgegeben Plätzen positionieren. Es wird still. Plötzlich eine erster dumpfer Knall und dann erstrahlt der Himmel in tausend bunten Farben. Das ganze Spektakel wird von einem Frachtschiff in der Mitte des Rheins abgeschossen – Kölner Lichter.

Szenenwechsel …

Während zwei Polizisten auf der Autobahn entlang laufen, fliegt hinter Ihnen ein LKW mit Benzinladung in die Luft. Ein riesiger Feuerball entzündet sich hinter den beiden Polizisten – Alarm für Cobra 11

Szenenwechsel …

Helene Fischer steht auf der Bühne. 10.000 Leute schauen gebannt zu. Aus den übergroßen Lautsprechern ertönt „Atemlos“. Plötzlich kracht und zischt es. Fontänen erhellen die Bühne. Ein Wasserfall aus Feuer fällt von der Decke herab.

Abschussanlage für das professionelle Feuerwerk bei den Asia Games

Abschussanlage für das professionelle Feuerwerk bei den Asia Games
© Amanda Holmes

Pyrotechniker bei der Arbeit

Pyrotechniker bei der Arbeit
© Amanda Holmes

Alle drei Szenen zeichnen sich durch den Einsatz von Pyrotechnik aus. Bevor es jedoch zu diesen Szenen kommt, sind eine ganze Reihe von Fragen zu klären. Wer darf so etwas ausführen, welche Stoffe und Gegenstände sind dafür zugelassen, welche Sicherheitsmaßnahmen sind notwendig?

Diverse Behörden sind hier mit Ihrem jeweiligen Fachwissen gefragt. Ob Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt, Forstamt, Landschaftsschutzbehörde und nicht zuletzt auch die Experten der Fachaufgabe „Explosionsgefährliche Stoffe“ der Bezirksregierung Köln tragen zu einem sicheren Ablauf der einzelnen Bereiche bei.

Einen kleinen Einblick was alles auf Bühnen, an Filmsets oder, oder, oder passieren kann und welche Herausforderungen sich dabei ergeben, stellt der Bericht „If in doubt let it out“ von Herrn Eberhardt Kothe dar. Hierin teilen diverse Fachleute der Szene und auch einer der Experten der Bezirksregierung Köln ihr fundiertes Wissen mit. Gerne schicken wir Ihnen den Bericht zu, einfach E-Mail an sprengstoff@brk.nrw.de!

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