Breitbandversorgung ländlicher Räume (GAK)


Zusammenfassung der Richtlinie des Landes NRW über die „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume vom 15.08.2008“ in der jeweils gültigen Fassung.

Im Rahmen der Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung gewährt das Land NRW Zuwendungen für die Schaffung einer hochwertigen Breitbandinfrastruktur in unterversorgten ländlichen Gebieten zur Stärkung insbesondere land- und forstwirtschaftlicher Betriebe und privater Haushalte. Fördergeber ist das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. Die Bezirksregierung Köln ist die zuständige Bewilligungsbehörde.

Antragsberechtigt sind Gemeinden und Landkreise.

Förderfähig sind dabei Zuschüsse zur Deckung einer Wirtschaftlichkeitslücke, die Verlegung von Leerrohren mit einem nutzer- und anbieterneutralen Standard sowie Planungsarbeiten und Aufwendungen, die der Vorbereitung und Begleitung der genannten Maßnahmen dienen. Von der Förderung ausgeschlossen sind Maßnahmen in Ortschaften mit mehr als 10.000 Einwohnern. Ziel des Ausbaus ist die Schaffung einer hochwertigen Breitbandinfrastruktur mit einer Leistungsfähigkeit von mindestens 16 MBit/s.

Die Mittel werden vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Gefördert werden bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die maximale Fördersumme liegt bei 500.000 Euro, für externe Planungsarbeiten bei maximal 50.000 Euro.

Die Richtlinie ist befristet bis zum 31.12.2018.

Letztmöglicher Stichtag zur Bewilligung von GAK-Anträgen ist der 15.11.2018.