Breitbandversorgung ländlicher Räume (NGA)


Zusammenfassung der Richtlinie des Landes NRW über die „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume vom 15.08.2008“ in der jeweils gültigen Fassung

Unterstützt wird im Rahmen dieser Richtlinie der Ausbau von Wohn- und Mischgebieten, in denen noch kein Netzbetreiber Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s anbietet und kein eigenwirtschaftlicher Ausbau innerhalb der nächsten drei Jahre geplant ist. Fördergeber ist das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. Die Mittel zur Förderung werden aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und der sog. Digitalen Dividende II bereitgestellt. Die Bezirksregierung Köln ist die zuständige Bewilligungsbehörde.

Antragsberechtigt sind Gemeinden, Kreise und Zusammenschlüsse von Gemeinden in der Gebietskulisse „ländlicher Raum“. Der Ländliche Raum im Sinn dieser Richtlinie sind folgende Gebiete:

  • Die im NRW-Programm „Ländlicher Raum 2014-2020“ formulierte Gebietskulisse sowie
  • Gemeindeflächen von Gemeinden mit weniger als 60 000 Einwohnern, die nur zum Teil in der Gebietskulisse liegen
  • Gemeindeflächen von Gemeinden mit weniger als 60 000 Einwohnern, die außerhalb der Gebietskulisse liegen, wenn sie mit
  • Gemeinden innerhalb der Gebietskulisse im Rahmen eines gemeinsamen Förderantrags den Ausbau von NGA-Netzen beantragen

Gefördert wird die Schließung einer Wirtschaftlichkeitslücke oder ein Betreibermodell. Ziel ist die Versorgung von mindestens 95 % der Haushalte im Ausbaugebiet mit 30 Mbit/s sowie mindestens 85 % mit 50 Mbit/s.

Bei Einzelvorhaben beträgt die Maximalförderung 2 Millionen Euro, bei Zusammen-schlüssen von Gemeinden beträgt die Maximalförderung 4 Millionen Euro. Die Bagatellgrenze der Förderung liegt bei 25.000 Euro.

Die Richtlinie ist befristet bis zum 31.12.2021.