Glasfaseranbindung von Schulen


Richtlinie zur „Gewährung von Zuwendungen für die Glasfaseranbindung der öffentlichen Schulen und der genehmigten Ersatzschulen vom 12.09.2018“ in der jeweils gültigen Fassung.

Unterstützt wird im Rahmen dieser Richtlinie die Anbindung von Schulgebäuden aller öffentlichen Schulen und genehmigten Ersatzschulen, die noch nicht mit einer Band-breite von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde (symmetrisch) versorgt sind. Fördergeber ist das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Ener-gie (MWIDE). Die Bezirksregierung Köln ist die zuständige Bewilligungsbehörde.

Antragsberechtigt sind alle Träger, in ihrer Eigenschaft als Schulträger, d.h. Gemein-den, Gemeindeverbände, sowie kommunale Zweckverbände, Stiftungen, Innungen, Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern und Landwirtschaftskammern, sowie Träger genehmigter Ersatzschulen.

Gefördert wird die Schließung einer Wirtschaftlichkeitslücke eines Netzbetreibers. Des Weiteren ist es bei Anschluss der Schulen im Rahmen dieser Richtlinie möglich, das monatliche Entgelt für den Festnetzinternetanschluss (für eine Dauer von drei Jahren) gefördert zu bekommen.

Ziel ist die Versorgung von öffentlichen Schulen und genehmigten Ersatzschulen mit 1 Gigabit pro Sekunde (symmetrisch).

Bei Schulen in kommunaler Trägerschaft beträgt der Fördersatz 80%, bei allen ande-ren Trägern 90%. Für Kommunen ohne ausgeglichenen Haushalt mit oder ohne ge-nehmigtes Haushaltssicherungskonzept und bei Kommunen, die Konsolidierungshil-fen nach dem Stärkungspaktgesetz erhalten, beträgt die Förderung 100%.

Die Maximalförderung des Anschluss von öffentlichen Schulen und genehmigten Er-satzschulen beträgt 300.000 EURO. Die Bagatellgrenze liegt bei 12.500 EURO.

Die Förderhöchstsumme des monatlichen Entgeltes beträgt 150 EURO und ist auf die Dauer von 3 Jahren beschränkt.

Die Richtlinie ist befristet bis zum 31.12.2021.