Garzweiler II


Um die wasserwirtschaftlichen und ökologischen Ziele des Braunkohlenplans Garzweiler II einzuhalten, beauftragte der Braunkohlenausschuss 1995 die Regionalplanungsbehörde Köln ein wasserwirtschaftlich-ökologisches Monitoring auszugestalten. Damit wurde in Nordrhein-Westfalen erstmalig ein Monitoring zur Begleitung des Braunkohlenabbaus festgelegt.

Um der Einhaltung der rechtlich definierten Ziele gerecht zu werden, sieht der Braunkohlenplan die Einsetzung von einer großen Arbeitsgruppe, einer Entscheidungsgruppe und verschiedenen Facharbeitsgruppen vor. Die Arbeitsgruppen decken die Arbeitsfelder Grundwasser, Feuchtbiotope/Natur und Landschaft, Oberflächengewässer, Wasserversorgung, Abraumkippe und Restsee ab.

Mit speziell entwickelten Verfahren beobachten und bewerten die Facharbeitsgruppen die Einhaltung der Ziele. Die Beobachtung von Maßnahmen bzw. Anlagen dient zur Kontrolle der Wirksamkeit. Im Sinne eines Frühwarnsystems sollen dadurch ggf. negative Entwicklungen erkannt und das Risiko einer Schädigung der Schutzgüter vermindert werden.

Die hinsichtlich der Zieleinhaltungen aufbereiteten Beobachtungen und Ergebnisse werden der Entscheidungsgruppe vorgestellt. Diese bewertet abschließend die Einhaltung bzw. Nichteinhaltung der Ziele des Braunkohlenplans Garzweiler II. Hieran schließt sich die Berichterstattung an den Braunkohlenausschuss an. Die einmal jährlich stattfindenden Treffen der großen Arbeitsgruppe dienen vornehmlich dem Informations- und Meinungsaustausch.

Seit 1999 werden die Monitoringergebnisse in Jahresberichten zusammengestellt und veröffentlicht.

Organisations- und Entscheidungsstruktur des Monotorings Garzweiler II

Organisations- und Entscheidungsstruktur des Monotorings Garzweiler II

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