Hambach


Ziel des Monitoring Hambach ist es, ein systematisches Programm zur räumlichen Beobachtung, Kontrolle und Bewertung der wasserwirtschaftlichen und ökologischen relevanten Aspekte als Folge des Braunkohleabbaus zu etablieren. Es gilt Umweltstandards festzulegen, negative Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und das Risiko einer Schädigung potentieller Schutzgüter zu verhindern.

Das Monitoring Hambach befindet sich derzeit noch im Aufbau. Geplant ist, die Projektorganisation in eine Koordinierungs- und Entscheidungsgruppe (KEG), eine Arbeitsgruppe (AG) und in Unterarbeitsgruppen (UAG) zu gliedern, um den rechtlich definierten Zielen gerecht zu werden. Die möglichen Unterarbeitsgruppen sollen sich mit den Themen Grundwasser, Oberflächengewässer, Feuchtgebiete sowie Natur und Landschaft, Wasserversorgung und den Tagebausee befassen. Die wesentlichen Akteure sind neben dem MULNV und der BR Arnsberg (Abteilung für Bergbau und Energie), der Erftverband sowie das LANUV NRW.

Die rechtliche Grundlage und das Erfordernis eines Monitorings ist im Rahmen der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Entnahme und Ableitung von Grundwasser für die Entwässerung des Tagebau Hambach im Zeitraum vom 2020 bis 2030 festgelegt. Auch im Rahmen des laufenden Braunkohlenplanänderungsverfahrens ist gemäß § 8 Abs. 4 Satz 1 ROG ein Monitoring zu etablieren. Aus diesem Grund wird auch die Regionalplanungsbehörde regelmäßig über die Ergebnisse aus dem Monitoring informiert.

Haben Sie Fragen?
Postanschrift
Bezirksregierung Köln·50606 Köln
Herr Krimphoff
  T: (49)0 221-147 4676
  E-Mail schreiben