Fachbeitrag Rheinisches Revier


Der Strukturwandel im Rheinischen Revier ist in den betroffenen Bereichen eine der zentralen Herausforderungen für die räumliche Planung auf allen Ebenen. Er ist ein fortlaufender und sehr dynamischer Prozess, der noch weit über den Planungshorizont des Regionalplanes hinausreichen wird.

In der Planungsregion Köln liegen 5 Kreise und 55 Kommunen in der Gebietskulisse des Rheinischen Reviers. Sie sind in besonderem Maße von dem durch die Bundesregierung beschlossenen Ausstieg aus der Kohleverstromung betroffen.

Aufgabe des Regionalplans ist es, das Rheinische Revier mit allen Facetten der infra-strukturellen, wirtschaftlichen, natur- und siedlungsräumlichen Entwicklung in den Gesamtraum des Regierungsbezirkes Köln einzubinden und eine gesamträumlich ausgewogene gemeinsame Entwicklung zu gewährleisten. Dabei sollen die vielfältigen Erfordernisse des Strukturwandels möglichst optimal in dem neuen Regionalplan abgebildet werden.

Die gutachterliche Betrachtung soll dem Regionalrat als Orientierung und Grundlage für die Entwicklung eines neuen Regionalplanes unter diesen besonderen Herausforderungen und unter dem speziellen Blickwinkel und Handlungsrahmen der Regionalplanung dienen. Der Beitrag umfasst ebenfalls eine wirtschaftliche Betrachtung, deren regionalplanerisch relevanten Ergebnisse in die gutachterliche Betrachtung eingearbeitet wurden.