Region+ Wohnen


Für die Ballungsräume Köln/Leverkusen, Bonn und Aachen zeichnet sich ab, dass lokale Flächenbedarfe zur Wohnflächenentwicklung nicht immer im jeweiligen Stadtgebiet unterzubringen sind. Entsprechend den Vorgaben des Landesentwicklungsplans sind hier regionale Lösungen gefragt, um den Bedarf an Wohnflächen im neuen Regionalplan abbilden zu können.

Mit dem Prozess Region+ Wohnen soll der Verteilungsprozess der Flächen in die Region regionalplanerisch gesteuert werden. Zur jeweiligen Gebietsabgrenzung liegen Grundlagenerhebungen zur Erreichbarkeit der Oberzentren über Bahnverbindungen innerhalb von 45 Minuten bzw. 30 Minuten vor.

Bei der Suche nach neuen Flächen stehen Kriterien, wie Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Angebote im Geschosswohnungsbau sowie eine gute Infrastruktur im Vordergrund.

Die Auftaktveranstaltungen für die Ballungsräume Köln und Bonn fanden im November 2018 bei der Bezirksregierung Köln statt. Gemeinsam mit Regierungspräsidentin Gisela Walsken diskutierten Vertreter von Kommunen, Kreisen und weitere regionale Akteure die Frage, wo in den Räumen Köln und Bonn Flächen für die dringend benötigte Wohnbaulandentwicklung gefunden werden können.

Die Vertreter der Bezirksregierung, des Regionalrates und der großen Städte appellierten an die Kommunen im Umland, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen und geeignete Flächen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Wohnbaulandentwicklung zu benennen.

Die Workshopreihe wird im 1. Quartal 2019 auch für die Region Aachen fortgesetzt, bis dahin können weitere Flächenvorschläge eingehen.