Ländliche Wegenetzkonzepte


Die Bezirksregierung Köln ist Ihr Ansprechpartner und die Bewilligungsbehörde für die Erarbeitung ländlicher Wegenetzkonzepte.

Die Bezirksregierung Köln ist Ihr Ansprechpartner und die Bewilligungsbehörde für die Erarbeitung ländlicher Wegenetzkonzepte

Ländliche Wege erfüllen vielfältige Funktionen. Sie dienen als Verbindung Ortsteilen und zur Anbindung an das überörtliche Verkehrsnetz. Sie erschließen die land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen dienen der Erholung im Freien. Ländliche Wege sollen eine gute und ganzjährige Erreichbarkeit der Wohn- und Arbeitsorte der Bevölkerung und eine witterungs-angepasste Landnutzung gewährleisten und die Grundlage für eine intakte Kulturlandschaft bilden. Daneben erfüllen Wegraine auch wichtige Funktionen als linienhafte Landschaftsele-mente, die die Kulturlandschaft gliedern und beleben

Die heutigen Wegenetze wurden im Wesentlichen in den 1950er bis 1970er Jahren für die seinerzeit vorherrschenden Besitz- und Bewirtschaftungsverhältnisse geplant und gebaut. Inzwischen haben sich Betriebsgrößen, Besitz und Produktionsweisen gravierend verändert und außerlandwirtschaftliche Nutzungen erheblich zugenommen. In Teilen ist das vorhandene Wegenetz viel zu engmaschig, Andernorts fehlt es an ausreichender Erschließung.

Ländliche Wegenetze weisen teils funktionale und qualitative Defizite auf, die objektive Ent-wicklungshemmnisse für die Leistungsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft bedeuten sowie sich vielerorts negativ aus das Landschaftsbild und die Erlebbarkeit des ländlichen Raumen auswirken.

Ziel der Erarbeitung ländlicher Wegenetzkonzepte ist die transparente Konzeption zukunfts-fähiger und bedarfsgerechter Wegenetze unter Einbeziehung der relevanten örtlichen Akteure und der lokalen Bevölkerung.

Hierzu wird

  • die Bestandserfassung der vorhandenen Situation (IST) nach verschiedenen Unter-suchungskriterien,
  • die Erarbeitung eines Soll-Konzeptes mit konkreten Handlungsempfehlungen
  • die Erstellung eines umfassenden Abschlussberichts

gefördert.

Zuwendungen erhalten Gemeinden über das NRW-Programm „Ländlicher Raum 2014 bis 2020“. Hier erhalten Kommunen in der Gebietskulisse „Ländlicher Raum“ eine Förderung für die Erarbeitung der Konzepte.

Es werden 75% der zuwendungsfähigen Kosten gefördert, jedoch maximal 50.000€ je EU-Förderperiode und Vorhaben. Die Bagatellgrenze liegt bei 12.500 € Die Umsatzsteuer ist nicht förderfähig.

Stichtag für die Antragstellung ist der 31. Oktober. Bitte nehme Sie Antragsstellung frühzeitig vor Antragstellung Kontakt zu uns auf.