Stadtentwicklung für das Rheinische Revier der Zukunft


Der Förderaufruf "Stadtentwicklung für das Rheinische Revier der Zukunft" unterstützt die Kommunen und Kommunalverbände im Rheinischen Revier bei städtebaulichen Herausforderungen des Strukturwandels.

Der durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW (MHKBG) verkündete Aufruf zielt auf die städtebaulichen Auswirkungen des Strukturwandels ab. Neben den sozialen und wirtschaftlichen Handlungsfeldern gilt es, städtebauliche Missstände zu beseitigen und die Orts- und Stadtstrukturen attraktiv und funktionsfähig zu erhalten. Städtebauliche Qualität ist ein entscheidender Standortfaktor für die künftige Entwicklung der Region.

So können mit dem neuen Förderangebot u.a. Brachen wiedergenutzt, Funktionsschwächen von Zentren und Ortskernen beseitigt, nachhaltige Entwicklungsprozesse angestoßen sowie experimentelle Herangehensweisen unterstützt werden. Das bewährte Instrumentarium der Städtebauförderung wird dabei flexibilisiert und an die Anforderungen aus dem Strukturwandelprozess angepasst.

Das Dezernat 35 der Bezirksregierung Köln ist Bewilligungsbehörde für den Gesamtraum des Rheinischen Reviers: die Kreise Düren, Heinsberg, Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Kreis Neuss, die Städteregion Aachen und die Stadt Mönchengladbach.

Anträge können ohne Frist jederzeit gestellt werden.

Vor der Antragsstellung besteht die Möglichkeit, die Projekte im Zuge eines Dialogverfahrens zu qualifizieren. Informationen zum Prozess, weitere Unterstützungsangebote der landeseigenen Starke-Projekte-GmbH sowie die Terminbuchung für das Dialogverfahren sind über das Internetangebot des MHKBG zugänglich.