Qualifizierung für Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufliche Orientierung (StuBo-Koordinatorinnen und Koordinatoren) am Berufskolleg


Thema:
Zeit & Ort, Teil 1: 4.und 5. März 2020 im Haus Altenberg, Beginn am 4. März um 10 Uhr, Ende am 5. März um 16 Uhr inkl. Übernachtung
Zeit & Ort, Teil 2: 22. April 2020, von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr.
Zielgruppe: Mit der Koordination der beruflichen Orientierung beauftragte Personen, vornehmlich StuBos, im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Neueinsteiger und erfahrene Kolleginnen und Kollegen sind gleichermaßen willkommen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 20 Personen.
Moderation: Siegfried Pranke, Karl Schiller Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in Brühl Holger Stürmer, Berufskolleg Eifel des Kreises Euskirchen in Kall
Aufbau: Reisekosten werden von der Bezirksregierung Köln erstattet.
Kosten: Die Qualifizierung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die genannten Inhalte erarbeitet, sowie konkrete, schulspezifische Maßnahmen geplant. Im zweiten Teil, an einem Halbtag, werden die erprobten Maßnahmen gemeinsam analysiert und bewertet (Rückkopplung).
Inhalte:

Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs haben sehr unterschiedliche Voraussetzungen und Bedarfe hinsichtlich der Gestaltung ihres Weges in den Beruf. An Berufskollegs existieren verschiedene Fachbereiche und Bildungsgänge. Demzufolge divergieren Eingangsvoraussetzungen, schulische und berufliche Abschlüsse. StuBos an BKs stehen deshalb vor der Herausforderung dieser Heterogenität mit der Koordination einer Vielzahl vom Maßnahmen in vollzeit- und teilzeitschulischen Bildungsgängen gerecht zu werden. Außerdem sind mit dem aktualisierten Runderlass zur beruflichen Orientierung, für die Sekundarstufe II Standardelemente der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hinzugekommen, die es umzusetzen gilt.

Die Qualifizierungsmaßnahme berücksichtigt die genannten Spannungsfelder, indem die Teilnehmer...

  • …ihre Rolle in der Koordination für Berufliche Orientierung (ehem.StuBo) klären.
  • …praxisnahe Lösungen erarbeiten.
  • …von best practice Beispielen profitieren.
  • …Voraussetzungen zur teambasierten Arbeit entwickeln.
  • …Gelegenheit erhalten eigene Vorhaben voranzubringen.
  • …Sicherheit im Umgang mit gesetzlichen Vorgaben erlangen.

Den inhaltlichen Rahmen bilden die Handlungsfelder: Berufs- und Studienorientierung, Übergangsmanagement, Steigerung der Attraktivität dualer Berufsausbildungen und (regionale) Kooperationsformen.

Schwerpunkte sind:

  1. Rollenverständnis und Aufgabenprofil zur Koordination für Berufliche Orientierung (ehem.StuBo) am BK
    Ziel ist es, die eigene Rolle und das Profil zur Koordination für Berufliche Orientierung zu schärfen. Ausgangspunkt sind Fragen, rund um die Definition des Aufgabenbereichs,sowie der Fremd- und Selbstwahrnehmung.
  2. Instrumente und Möglichkeiten der Koordination
    Thematische Anknüpfungspunkte sind die Leitung von Arbeitsgruppen, die Kommunikation mit Schulleitung und Kolleginnen und Kollegen, sowie die Organisation, Begleitung und Evaluation von Entwicklungs- bzw. Arbeitsprozessen.
  3. Schulformspezifikum Beruflichkeit
    Der Berufsbezug ist für Berufskollegs existentiell. Für die Studien- und Berufsorientierung werden allerdings vorhandene Potentialenicht immer genutzt. Besonders wirksam ist beispielsweise „peer involvement“ bei der Beratung.