T-E-A: Theorie -Erprobung-Austausch - Lernen in Praxissituationen


Zur Leitung bereit? Lernen in und an konkreten Leitungssituationen im Schulalltag, um sich über Theorie-Praxis-Reflexionen auf den Weg zu machen...
Förderung von Nachwuchskräften für Leitungsaufgaben ist ein wesentliches Ziel der Qualifizierung.

Die Förderung von Nachwuchskräften für Leitungsaufgaben ist ein wesentliches Ziel der Schulleitungsfortbildung. Mit einem neuen Fortbildungsangebot von insg. 80 Std (davon 50% in selbstorganisierten Arbeitsprozessen) über die Dauer von einem Jahr steht die situationsangemessene Kommunikation in der Leitungsaufgabe – verbal und nonverbal - die zentrale Herausforderung, vor der die meisten Menschen in Leitung stehen (werden). In einem vielfältigen Klärungsprozess können Interessierte herausfinden, ob sie konkrete Bereitschaft und Interesse an der Übernahme einer Leitungsfunktion in Schule entwickeln.

Grundsätzlich soll die Kommunikation aus der Sicht von Schulleitung (!) zentrales Ele-ment des Klärungsprozesses sein. Sie lässt sich in verschiedenen Praxissituationen des Leitungshandelns festmachen.

(1) Präsentieren in Konferenzen (2) Konferenzleitung (3) Unterrichtsbeobachtung und – Rückmeldungen zu pädagogischen Fragen

Der Klärungsprozess findet statt:
Im Fortbildungsseminar - in der Kursgruppe - in den eigenen Schulen gemeinsam vor- und nachbereitet in einer professionellen Lerngemeinschaft.

Was ist neu – anders im Vergleich zu anderen Fortbildungsangeboten der Nachwuchs-förderung:

Neu ist, dass eine Theorie-Praxis-Reflexion nicht nur in simulierten Seminarsituationen stattfindet, sondern Gelegenheiten genutzt werden, in konkreten schulischen Erfah-rungsräumen den Klärungsprozess zur durchlaufen. Exemplarisches Leitungshandeln wird in Kleinteams als professionelle Lerngemeinschaften von drei Personen vor Ort realisiert und reflektiert. Die Schulleitung wird hier, wenn möglich, eingebunden.

Lernen in kollegialen Lerngemeinschaften steht also im Fokus. Im Umlaufverfahren werden jeweils für die eigene Schule angepasste Lernanlässe des Leitungshandelns gemeinsam vorbereitet, erprobt und über koll. Feedback begleitet. Die Lerngemeinschaften werden untereinander – jeweils mit Teilnehmenden aus größeren od. kleineren Schulen - gebildet, um die kollegialen Praxisreflexionen möglichst pragmatisch realisieren zu können.

Die kontinuierliche professionelle Lerngemeinschaft sichert als ‚Peergroup‘ die thematische und persönliche Auseinandersetzungen und ein Feedback in der Echtsituation.

Entsprechend bietet die moderatorengestützte Fortbildungsgruppe eine Rahmung mit Theorieinputs rund um das Thema der Leitungs-Kommunikation und konzentriert den jeweiligen Themenschwerpunkt vorweg als Reflexionsforum. Die Selbststeuerung wird v.a. über die kollegialen Lerngemeinschaften gefordert/unterstützt. Als roter Faden zieht sich durch die verschiedenen Fortbildungsanteile ein Band von Selbstreflexion und kollegialen Feedbacks (aus der Lerngemeinschaft/aus der Kursgruppe) Darin liegt für jeden Teilnehmenden die Chance, Mehrperspektivität als Gewinn erleben können.

Was wird erwartet von den Interessenten:

Für interessierte Lehrkräfte mit ersten Erfahrungen in einer koordinierenden Teil-Leitungsaufgabe, die in Überlegungen zur verantwortlichen Übernahme weiterer – ggfs. formal beschriebener - Leitungsaufgaben sind und dabei dieses Angebot als Unterstützung wahrnehmen und – formal – in einem unbefristeten Beschäftigungs-/Beamtenverhältnis in Schule tätig sind. Die Bereitschaft zur aktiven Teilnehme, zum Perspektivenwechsel und einer Haltung von Feedback geben/nehmen wird erwartet. Anmeldungen werden im November jeden Jahres entgegengenommen. Neben dem Meldebogen ist eine Bescheinigung der Schulleitung zu leitungsnahen Aufgaben (ADO §20 ff) und zur Bereitstellung von Praxissituationen erforderlich.

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