Fortbildung zur unterrichtlichen Einbeziehung: Deutsches Sprachdiplom I – Pro (DSD I Pro)


Kenn-Nr.: 1.073.2018/19-Hei
Thema: Fortbildung zur unterrichtlichen Einbeziehung: Deutsches Sprachdiplom I – Pro (DSD I Pro)
Zeit/ Beginn: 20.02. und 27.03.2019, jeweils 10:00-17:00 Uhr
Ort: Erich-Gutenberg-Berufskolleg, Modemannstr. 25, Köln
Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte an Berufskollegs, die am Projekt DSD Pro beteiligt sind, sowie DSD-Beauftragte und DaZ-Lehrer*innen an Berufskollegs, die bereits am Projekt DSD I Pro teilnehmen oder eine Teilnahme anstreben. Es sollten jeweils 2 Kolleg*innen pro Berufskolleg an der Fortbildung teilnehmen.
Moderation: Johanna Sieling, Robert-Wetzlar-Berufskolleg Bonn Bernd Buchholz, Apostelgymnasium Köln
Kosten: Kosten: Reisekosten werden von der Bezirksregierung Köln erstattet.
Inhalte:

Die Berufskollegs des Landes NRW konnten und können sich zur Teilnahme am Deutschen Sprachdiplom DSD I Pro entscheiden. Die Federführung für das Projekt liegt bei der Landeskoordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) NRW. Projektteilnahme, Projektkoordination sowie Prüfungen werden u. a. im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit dem Landeskoordinator, Dr. Willaredt, LaKI NRW, bei der Bezirksregierung Arnsberg, geregelt.

Das so zu erlangende Zertifikat DSD I – Pro bietet den teilnehmenden Jugendlichen ein weltweit anerkanntes Sprachzertifikat als Hilfe für Bewerbungen auf deren jeweiligen zukünftigen beruflichen Wegen.

Mit diesem Fortbildungsangebot werden Lehrkräfte in Berufskolleg angesprochen und es sollen Möglichkeiten der unterrichtlichen Umsetzung zur Vorbereitung auf das Deutsche unterstützt werden.

Wissen:
Die Teilnehmer*innen (lernen) kennen

  • die sprachlichen Anforderungen DSD I Pro in allen Teilkompetenzen (Lesen, Hören, Schreiben, Sprechen)
  • die Kompetenzbeschreibungen des Europäischen Referenzrahmens (GER)
  • den Rahmenlehrplan DaF der Zentralstelle für Auslandsschulwesen als Instrument der Unterrichtsentwicklung
  • die Bedeutung von Spracherwerb und der prozessbegleitenden Sprachdiagnostik

Methoden:
Die Teilnehmer*innen (lernen) kennen

  • die Prinzipien des „Scaffolding“
  • Textentschlüsselungsstrategien
  • das Prinzip der Sprachförderung in allen Teilkompetenzen
  • unterschiedliche Aufgabenstellungen zum Hör- und Leseverstehen
  • Methoden zum Aufbau eines funktionalen Wortschatzes

Haltung:
Die Teilnehmer*innen (lernen) wertschätzen

  • die sprachliche, fachliche, berufliche und kulturelle Vielfalt besonders in Internationalen Förderklassen
    • die Mehrsprachigkeit als Ressource für den Zweitsprachenerwerb
    • die individuelle Förderung der Schüler/innen

Prinzipien der Fortbildung (orientiert am Erlass zur Interkulturellen Schulentwicklung)

  • Reflexion der eigenen Praxis
  • Möglichkeiten des Erfahrungsaustauschs
  • Wertschätzung
  • Transfer der Fortbildungsinhalte auf die eigene Unterrichtsarbeit