Zertifikatskurse: Qualifikationserweiterung für Lehrerinnen und Lehrer


Durch Qualifikationserweiterungen sollen Engpässe in der Unterrichtsversorgung ausgeglichen werden, indem sich Lehrkräfte berufsbegleitend für ein weiteres Fach / eine weitere Fachrichtung ihres Lehramtes qualifizieren.

Die Qualifikationserweiterungen richten sich an unbefristet tätige Lehrerinnen und Lehrer, die das jeweilige Fach / Fachrichtung bereits unterrichten, ohne hierfür eine Lehrbefähigung zu besitzen.

Informationen zum aktuellen Verfahren:
Eine Anmeldung zu den Kursen des kommenden Schuljahres ist derzeit nicht möglich. Zusagen und Absagen zu Qualifikationserweiterungen erfolgen Anfang Juni auf dem Dienstweg.

  • Die Kurse sind kompetenzorientiert angelegt und führen – sofern es sich um einen Zertifikatskurs in einem Unterrichtsfach handelt – nach erfolgreicher Teilnahme zu einer unbefristeten Unterrichtserlaubnis.
  • Voraussetzung für die Erteilung sind regelmäßige Teilnahme, engagierte und qualifizierte Mitarbeit in den Veranstaltungen sowie der Nachweis der geforderten fachlichen, fachdidaktischen und methodischen Kompetenzen im Rahmen der Veranstaltungen.
  • Grundlage für die Qualifizierungserweiterungen sind die entsprechenden aktuellen (Kern-) Lehrpläne. Die Inhalte sind in der entsprechenden Fachausschreibung angegeben.
  • Die Teilnahme an einer Qualifikationserweiterung ist eine dienstliche Tätigkeit im Hauptamt. Für alle Veranstaltungen besteht Teilnahmepflicht.
  • Die Kurse finden regelmäßig – meist wöchentlich – an einem Weiterbildungstag statt.
  • Sie erfolgen i.d.R. über die Dauer von einem Schuljahr im Gesamtvolumen von max. 320 Stunden, ggfs. über die Dauer von einem halben Schuljahr im Gesamtvolumen von max. 160 Stunden.
  • Qualifikationserweiterungen finden in der Unterrichtszeit wie auch in unterrichtsfreien Zeiten, jedoch nicht in den Ferien, statt.
  • Die Teilnahme an einer 320 Stunden umfassenden Qualifikationserweiterung ist i.d.R. mit einer Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung in Höhe von 4 Stunden/Woche (bei Gesamt-, Sekundar-, Gemeinschaftsschule, Gymnasium, Weiterbildungs- und Berufskolleg) bzw. 5 Stunden/Woche (bei Grund-, Haupt-, Real- und Förderschule) verbunden.
  • Eine Refinanzierung der Entlastung aus der Stellenreserve Lehrerfortbildung ist nicht vorgesehen.
  • Die Entlastung ist so zu gewähren, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Veranstaltungstag keine Unterrichtsverpflichtung haben.
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer von privaten Ersatzschulen treffen bezüglich der Stundenermäßigung mit ihrem Schulträger eine Vereinbarung.
  • Die Lehrkraft befindet sich in einem unbefristeten Dienst-/Arbeitsverhältnis als Lehrerin oder Lehrer.
  • Die Lehrkraft hat in mindestens einem Fach das Lehramt der bezeichneten Schulform oder Schulstufe, für die die Maßnahme eingerichtet ist.
  • Unterrichtserfahrungen sowie die Bereitschaft zur Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts im Fach werden erwartet.
  • Der gleichzeitige Unterrichtseinsatz im Fach parallel zur Weiterbildungsmaßnahme ist erforderlich.
  • Auf Schulebene ist vorab der Lehrerrat gemäß § 59 (6) SchulG zu beteiligen.
  • Anmeldungen erfolgen innerhalb der Meldefrist per Fax an 0221-147 3733 oder auf dem Postweg an Bezirksregierung Köln; Dez. 46.02 - z.Hd. „siehe Ausschreibung“; Zeughausstraße 2-10; 50667 Köln
  • Eine Berücksichtigung der Anmeldung, die nach Meldeschluss eingeht, bzw. bei fehlenden Angaben/Unterlagen ist nicht möglich.
  • Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Bezirksebene erfolgt nach vorgegebenen Kriterien und unter Beteiligung der jeweiligen Personalräte sowie der Schulaufsicht.
  • Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Kursgestaltung entstehen den Teilnehmenden in der Regel nicht.
  • Reisekosten werden auf Antrag von der Bezirksregierung (Dezernat 46) in Höhe der in der Trennungsentschädigungsverordnung (TEVO) festgelegten Sätze erstattet.
  • Beginn und Ort der Veranstaltung werden mit der Einladung bekannt gegeben.