Zertifikatskurse: Qualifikationserweiterung für Lehrerinnen und Lehrer


Durch Qualifikationserweiterungen sollen Engpässe in der Unterrichtsversorgung ausgeglichen werden, indem sich Lehrkräfte berufsbegleitend für ein weiteres Fach / eine weitere Fachrichtung ihres Lehramtes qualifizieren.

Die Qualifikationserweiterungen richten sich an unbefristet tätige Lehrerinnen und Lehrer, die das jeweilige Fach / Fachrichtung bereits unterrichten, ohne hierfür eine Lehrbefähigung zu besitzen.

Unter "Formulare" finden Sie Informationen und Anmeldebögen zu den Zertifikatskursen, die am 1.2.2019 beginnen. Beachten Sie bitte die jeweiligen Angaben zum Meldeschluss.

  • Die Kurse sind kompetenzorientiert angelegt und führen – sofern es sich um einen Zertifikatskurs in einem Unterrichtsfach handelt – nach erfolgreicher Teilnahme zu einer unbefristeten Unterrichtserlaubnis.
  • Voraussetzung für die Erteilung sind regelmäßige Teilnahme, engagierte und qualifizierte Mitarbeit in den Veranstaltungen sowie der Nachweis der geforderten fachlichen, fachdidaktischen und methodischen Kompetenzen im Rahmen der Veranstaltungen.
  • Grundlage für die Qualifizierungserweiterungen sind die entsprechenden aktuellen (Kern-) Lehrpläne. Die Inhalte sind in der entsprechenden Fachausschreibung angegeben.
  • Die Teilnahme an einer Qualifikationserweiterung ist eine dienstliche Tätigkeit im Hauptamt. Für alle Veranstaltungen besteht Teilnahmepflicht.
  • Die Kurse finden regelmäßig – meist wöchentlich – an einem Weiterbildungstag statt.
  • Sie erfolgen i.d.R. über die Dauer von einem Schuljahr im Gesamtvolumen von max. 320 Stunden, ggfs. über die Dauer von einem halben Schuljahr im Gesamtvolumen von max. 160 Stunden.
  • Qualifikationserweiterungen finden in der Unterrichtszeit wie auch in unterrichtsfreien Zeiten, jedoch nicht in den Ferien, statt.
  • Die Teilnahme an einer 320 Stunden umfassenden Qualifikationserweiterung ist i.d.R. mit einer Anrechnung auf die Unterrichtsverpflichtung in Höhe von 4 Stunden/Woche (bei Gesamt-, Sekundar-, Gemeinschaftsschule, Gymnasium, Weiterbildungs- und Berufskolleg) bzw. 5 Stunden/Woche (bei Grund-, Haupt-, Real- und Förderschule) verbunden.
  • Eine Refinanzierung der Entlastung aus der Stellenreserve Lehrerfortbildung ist nicht vorgesehen.
  • Die Entlastung ist so zu gewähren, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Veranstaltungstag keine Unterrichtsverpflichtung haben.
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer von privaten Ersatzschulen treffen bezüglich der Stundenermäßigung mit ihrem Schulträger eine Vereinbarung.
  • Die Lehrkraft befindet sich in einem unbefristeten Dienst-/Arbeitsverhältnis als Lehrerin oder Lehrer.
  • Die Lehrkraft hat in mindestens einem Fach das Lehramt der bezeichneten Schulform oder Schulstufe, für die die Maßnahme eingerichtet ist.
  • Unterrichtserfahrungen sowie die Bereitschaft zur Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts im Fach werden erwartet.
  • Der gleichzeitige Unterrichtseinsatz im Fach parallel zur Weiterbildungsmaßnahme ist erforderlich.
  • Auf Schulebene ist vorab der Lehrerrat gemäß § 59 (6) SchulG zu beteiligen.
  • Anmeldungen erfolgen innerhalb der Meldefrist per Fax an 0221-147 3733 oder auf dem Postweg an Bezirksregierung Köln; Dez. 46.02 - z.Hd. „siehe Ausschreibung“; Zeughausstraße 2-10; 50667 Köln
  • Eine Berücksichtigung der Anmeldung, die nach Meldeschluss eingeht, bzw. bei fehlenden Angaben/Unterlagen ist nicht möglich.
  • Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Bezirksebene erfolgt nach vorgegebenen Kriterien und unter Beteiligung der jeweiligen Personalräte sowie der Schulaufsicht.
  • Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Kursgestaltung entstehen den Teilnehmenden in der Regel nicht.
  • Reisekosten werden auf Antrag von der Bezirksregierung (Dezernat 46) in Höhe der in der Trennungsentschädigungsverordnung (TEVO) festgelegten Sätze erstattet.
  • Beginn und Ort der Veranstaltung werden mit der Einladung bekannt gegeben.