Fachangestellte/Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste


Dezernat 48 der Bezirksregierung Köln nimmt landesweit als „zuständige Stelle“ wesentliche Aufgaben im Rahmen der Berufsausbildung zur/zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste wahr.

Hierzu zählen die Eintragung der Berufsausbildungsverhältnisse, die Überwachung der Ausbildung, die Zulassung zu Prüfungen sowie deren Organisation und Abnahme, die Zeugniserstellung, Fragen der Verlängerung und Verkürzung der Ausbildung, die Ausbildungsberatung und die Eignungsfeststellung von Ausbildungsstätten und Ausbildern. Im Folgenden finden Sie Informationen zu unterschiedlichen Bereichen der Berufsausbildung. Je nachdem, ob Sie sich für die Ausbildung interessieren, bereits Auszubildende sind, als Betrieb ausbilden möchten oder als Ausbilder/-in tätig sind, haben wir für Sie zahlreiche Informationsmaterialien, grundlegene gesetzliche Verordnungen, Vordrucke und weiterführende Links zusammengestellt. Falls Sie die von Ihnen benötigte Information nicht finden, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Zum Schutz der Gesundheit haben wir für die Durchführung der beruflichen Prüfungen der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste unter Beachtung der Vorgaben des Landes NRW Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz getroffen, die für Ihre Prüfungen zu beachten sind. Alle Prüfungsorte werden entsprechend dieser Regeln auf die Durchführung der Prüfungen vorbereitet, damit Sie Ihre Berufsausbildung trotz Corona-Virus zeitnah mit dem Ablegen Ihrer Prüfung beenden können. Dabei kommt es auch auf Ihr besonnenes Verhalten während der Prüfung an. Im Wesentlichen sind die nachstehend genannten Punkte zu beachten:

Es muss grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden. Dies gilt auch für den Zugang zum Prüfungsraum, zum Sitzplatz, zu den Toiletten und Waschgelegenheiten und sonstige Verkehrsflächen (z. B. in der Pause). Auch bei Fragen an die Aufsicht muss auf Abstand und das Tragen einer medizinischen Maske geachtet werden. Für eine etwaige Nachbefragung bzw. Kontakt-Nachverfolgung erfolgt eine namentliche und nach Sitzplatz bezogene Registrierung.

Bei aller Prüfungsanspannung: Halten Sie Abstand! Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale und Ähnliches (Händeschütteln, Umarmen, in Gruppen zusammen stehen etc.) sind dringend zu vermeiden. Dies werden auch unsere Prüferinnen und Prüfer so handhaben. Eine freundliche Begrüßung kann auch mit dem notwendigen Abstand erfolgen. Achten Sie bitte auch bei Toilettengängen oder bei eventuell auftretenden Warteschlangen auf den nötigen Abstand. Vor und nach den Prüfungen sind Gruppenbildungen strikt zu vermeiden. Nach Beendigung der Prüfungen verlassen Sie bitte unmittelbar den Prüfungsort.

Alle Prüfungsteilnehmerinnen und –teilnehmer sind verpflichtet, auf dem Gelände und in den Wartebereichen der Prüfungsorte grundsätzlich eine medizinische Maske zu tragen. Medizinische Masken sind sogenannte OP-Masken, Masken des Standards FFP2 und höheren Standards jeweils ohne Ausatemventil oder diesen vergleichbare Masken (insbesondere KN95/N95). Diese Masken sind von den Prüfungsteilnehmerinnen und –teilnehmern selbst mitzubringen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist – unabhängig vom Mindestabstand – auch während der Prüfung verpflichtend. Falls Prüfungsteilnehmer/-innen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung befreit sind, wird dringend empfohlen, sich rechtzeitig vor dem Prüfungstermin direkt mit der zuständigen Stelle in Verbindung zu setzen und zu klären, unter welchen Hygiene- und Schutzmaßnahmen die Teilnahme an der Prüfung möglich ist. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist. Beachten Sie gegebenenfalls weitergehende oder abweichende Vorschriften an Ihrem Prüfungsort. Den Anweisungen zum Infektionsschutz am jeweiligen Prüfungsort ist Folge zu leisten. Das Tragen einer Maske darf nicht dazu führen, zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene zu vernachlässigen.

Entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts müssen die Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife über 20-30 Sekunden gewaschen werden. Dies gilt insbesondere vor dem Betreten der Prüfungsräume. Die Sanitäranlagen werden entsprechend ausgestattet.

Neben Beachten der Husten- und Nies-Etikette, der Händehygiene und der Abstandsregeln sollen keine Bedarfsgegenstände wie Gläser, Flaschen zum Trinken, Löffel, Schreibutensilien etc. gemeinsam genutzt werden. Bitte bringen Sie daher auch zur mündlichen Prüfung (Prüfungsbereich 4) eigene dokumentenechte Schreibstifte mit. Falls Sie zu Ihrer Prüfung begleitet werden, soll die Begleitung außerhalb des Prüfungsgebäudes warten.

Bei mündlichen Prüfungen sollen zu prüfende Personen erst wenige Minuten vor der Prüfung am Prüfungsraum erscheinen. Um Kontakte mit anderen Prüflingen zu vermeiden, sollen alle zur Verfügung stehenden Wartebereiche genutzt werden. Bei mündlichen Prüfungen kann – nach Aufforderung durch den Prüfungsausschuss – vorübergehend die Mund-Nasen-Bedeckung nach § 3 Absatz 6 Coronaschutzverordnung abgelegt werden. Diese ist nach der Prüfung sofort wieder anzulegen.

In den Prüfungsräumen werden die Empfehlungen zu Luftaustausch und effizientem Lüften zur Reduzierung des Infektionsrisikos durch virushaltige Aerosole angewendet. Dabei kann es kühler werden.

Weder Prüfer oder Aufsicht noch die Prüflinge dürfen Symptome einer Atemwegs-Infektion (erkennbare Erkältungs- oder Grippesymptome) aufweisen. Symptomatisch kranken Personen ist eine Teilnahme an der Prüfung nicht möglich.

Mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierte Prüflinge dürfen nicht an der Prüfung teilnehmen. Dies gilt auch für Prüflinge mit angeordneter Quarantäne. In diesen Fällen gelten die Regelungen für krankheitsbedingtes (entschuldigtes) Versäumen der Prüfung. Mit dem entsprechenden Nachweis gilt die Prüfung dann als nicht abgelegt und kann zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachgeholt werden. Der nächste Prüfungstermin ist die Winterprüfung 2021/22. Ob für Prüflinge, die nicht an der Prüfung teilnehmen konnten, vorher ein zusätzlicher Ersatztermin angeboten werden kann, ist nicht absehbar.

Die Teilnahme an der Prüfung ist nur möglich, wenn Sie diese Regelungen akzeptieren. Bei Nichteinhaltung der Verhaltensregeln kann es zum Ausschluss von der Prüfung kommen.

Grundsätzlich besteht durch den Ausbildungsvertrag die Pflicht an Prüfungen teilzunehmen, für die man freigestellt wird. Wer dennoch an der Prüfung nicht teilnehmen möchte, kann vor der Prüfung schriftlich gegenüber der Bezirksregierung Köln zurücktreten. Der späteste Zeitpunkt ist am Prüfungstag vor Beginn der Prüfung. Ein solcher Rücktritt von der Prüfung ist unabhängig von der gegenwärtigen Situation nach § 19 Abs.1 der Prüfungsordnung schriftlich möglich. Der Prüfling ist danach von der Teilnahme an der (gesamten) Prüfung befreit. Das Fehlen bei der Prüfung ist dann kein unentschuldigtes Versäumnis. Die Prüfung gilt als noch nicht abgelegt und der Prüfling hat dadurch seinen Prüfungsversuch (von maximal 3 Versuchen) zum Ablegen der Prüfung nicht verbraucht. Der Prüfling kann die Prüfung dann zum nächsten regulären Prüfungstermin ablegen bzw. fortsetzen, ohne dass dies auf die Wiederholungsmöglichkeiten angerechnet wird. Einen Anspruch auf einen vorzeitigen, besonderen Nachholtermin gibt es nicht. Bei Ausbildungsverhältnissen kann der Ausbildungsvertrag ggf. verlängert werden (siehe Verlängerungsantrag auf der FaMI-Internetseite). Bei Umschulungsverhältnissen sollte vor dem Rücktritt zur Klärung der finanziellen und vertraglichen Aspekte unbedingt das Einverständnis des Umschulungsträgers eingeholt werden.

Durch die Zulassung zur Abschlussprüfung hat der Prüfling das Recht erhalten, die Prüfung in maximal 3 Versuchen abzulegen. Dieses Recht besteht auch ohne ein weiter bestehendes Ausbildungs- oder Umschulungsverhältnis. Der Prüfling muss sich dann selbst zur nächsten Prüfung anmelden. Bereits erbrachte selbstständige Prüfungsleistungen bleiben bestehen.

Zum jetzigen Zeitpunkt finden die FaMI-Prüfungen wie geplant statt. Sollte kurzfristig eine Verschiebung der Prüfung erforderlich werden, werden wir dazu zeitnah informieren. Auf dieser FaMI-Internetseite der Bezirksregierung Köln finden Sie den jeweils aktuellen Stand zur Prüfungssituation.

Für Rückfragen, bei prüfungsrelevanten coronabedingten medizinischen Problemen oder in dringenden Angelegenheiten können Sie unser Ausbildungsberatungsangebot nutzen:

Herr Achten 0221-147-3940 E-Mail schreiben
Frau Prockl 0221-147-2728 E-Mail schreiben
Frau Schulz 0221-147-3443 E-Mail schreiben

Wir informieren Sie gerne über die Anforderungen, über Einstellungstermine, über Ausbildungsvoraussetzungen oder Ausbildungsbetriebe. Darüber hinaus haben wir für Sie Informationsbroschüren zum Ausbildungsberuf zur/zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste sowie zu den Rechten und Pflichten während der Berufsausbildung zum Herunterladen bereitgestellt.

Auf dieser Seite haben wir für Sie die Prüfungsordnungen für die Zwischen- und die Abschlussprüfung bereitgestellt, außerdem die aktuellen Prüfungstermine sowie eine Einführung mit Übungen für die Titelaufnahme. Falls Sie beabsichtigen, die Abschlussprüfung vorzeitig abzulegen, empfehlen wir Ihnen einen Blick in die entsprechenden Zulassungsvoraussetzungen nach § 45 Berufsbildungsgesetz. Wenn Sie weiterführende Fragen haben, z. B. auch bezüglich der Durchführung von Praktika, rufen Sie uns gerne an.

In der Ausbildungsverordnung ist vorgeschrieben, dass die Auszubildenden verpflichtet sind, ein Berichtsheft in der Form eines Ausbildungsnachweises zu führen und dass die Ausbilder/-innen das Berichtsheft regelmäßig durchsehen müssen. Um Ihnen hierzu Hilfestellungen zu geben, haben wir die entsprechenden Vorschriften sowie diesbezügliche Empfehlungen in einem Informationsblatt zusammengestellt.

Falls Sie planen in Ihrem Betrieb die Berufsausbildung zur/zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste anzubieten, hilft Ihnen Dezernat 48 der Bezirksregierung Köln gerne weiter. Am besten nehmen Sie frühzeitig mit uns Kontakt auf. Sie erhalten dann eine unverzügliche und kostenfreie Beratung - auch vor Ort Vor dem Beginn der ersten Ausbildung wird die Ausbildungsberaterin oder der Ausbildungsberater Ihnen und den an der Ausbildung Beteiligten im Rahmen der vorgeschriebenen Eignungsfeststellung umfangreiche Hilfestellungen und Materialien zur Verfügung stellen und mit Ihnen gemeinsam die Ausbildung vorbereiten. Einen ersten Einblick in die Ausbildung zur/zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste und die diesbezüglichen Anforderungen an einen Ausbildungsbetrieb haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengestellt. So finden Sie hier u. a. Informationen zur Eignung von Ausbildungsbetrieben und Ausbilderinnen/Ausbildern sowie Vorlagen für den Berufsausbildungsvertrag und den Antrag auf Eintragung eines Ausbildungsverhältnisses in das entsprechende Verzeichnis bei der zuständigen Stelle.

Wenn Sie als Ausbilder/-in mit Fragen konfrontiert sind, bei denen Ihnen die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen und Unterlagen nicht weiterhelfen, oder wenn ein komplexeres Problem zu beraten ist, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Die Anmeldefristen sind:

31. Januar eines Jahres (für die Sommerprüfung)

15. Oktober eines Jahres (für die Winterprüfung und vorgezogene Abschlussprüfung)

30. November eines Jahres für die Zwischenprüfung

Prüfung Datum
2021 09.02.2021
2022 08.02.2022
Prüfung Datum
Winter 2020 08.12.2020 / 09.12.2020
Praktisch-Mündliche Prüfung 28.01.2021 / 29.01.2021
Sommer 2021 20.04.2021 / 21.04.2021
Praktisch-Mündliche Prüfung 21.06. - 02.07.2021
Winter 2021 07.12.2021 / 08.12.2021
Praktisch-Mündliche Prüfung 27.01.2022 / 28.01.2022
Sommer 2022 05.04.2022 / 06.04.2022
Praktisch-Mündliche Prüfung 13.06. - 24.06.2022
Winter 2022 06.12.2022 / 07.12.2022
Praktisch-Mündliche Prüfung 30.01.2023 / 31.01.2023
Sommer 2023 25.04.2023 / 26.04.2023
Praktisch-Mündliche Prüfung 01.06. - 21.06.2023
Winter 2023 05.12.2023 / 06.12.2023
Praktisch-Mündliche Prüfung 30.01.2024 / 31.01.2024
Haben Sie Fragen?
Ausbildungsberatung, Prüfungswesen, Begabtenförderung
Herr Achten
  T: (49)0 221-147 3940
  E-Mail schreiben
Berufsausbildungsverträge, Prüfungsorganisation, Allgemeine Auskünfte
Frau Prockl
  T: (49)0 221-147 2728
  E-Mail schreiben
Ausbildungsberatung, Ausschüsse, Fachwirt-Fortbildung
Frau Schulz
  T: (49)0 221-147 3443
  E-Mail schreiben