Corona


Kulturstärkungsfonds NRW für Freilichtbühnen und sonstige Amateurtheatergruppen

Als Ergänzung zu den Förderprogrammen, die der Bund unter „NEUSTART KULTUR“ veröffentlicht hat, soll der Kulturstärkungsfonds NRW dazu dienen, Einrichtungen und Ensembles bei Ihren Aktivitäten in und nach der Pandemie zu unterstützen, damit Liquiditätsengpässe zu beheben, die Existenzsicherung zu ermöglichen und auch die Verbindlichkeit der Planungen für die Zukunft zu unterstützen.

Gefördert werden Vorhaben, die der Ertüchtigung der kulturellen Infrastruktur in folgenden Bereichen dienen:

  1. Ankauf von Materialien, die für den Spielbetrieb der geplanten Produktionen erforderlich sind, insbesondere Bühnenmaterialien, Ausstattung, Materialien für Kostüme, technische Ausstattung, Hygienemaßnahmen;
  2. Ausgaben, die für den Spielbetrieb erforderlich sind;
  3. Ausgaben, die für die Bewerbung der Produktionen, für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit erforderlich sind.
  4. Es sind dabei ökologische Aspekte zu berücksichtigen (vgl. Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen).

Von der Förderung ausgeschlossen sind:

  1. Neu- und Erweiterungsbauten, größere Umbauten und Sanierungen, bauliche Brandschutzmaßnahmen sowie Bauunterhaltungsmaßnahmen.
  2. Folgekosten wie Wartung, Instandhaltung, Ersatzbeschaffung und laufend anfallende Gebühren/Kosten, sowie etwaige Schadensersatz- oder versicherungsrechtliche Ansprüche aus den geförderten Ankäufen.

Die Inanspruchnahmen von anderen Corona-Fördermitteln sowie bereits erfolgte Hilfsmaßnahmen des Landes müssen im Antrag als Einnahmen aufgeführt werden. Es darf nicht zur Doppelförderung von Maßnahmen kommen.

Ausführliche Informationen zu dieser Programmlinie des Kulturstärkungsfonds sowie Kriterien für die Antragsberechtigung entnehmen Sie bitte den Fördergrundsätzen, die untenstehend unter „Weitere Informationen“ heruntergeladen werden können.

Bewerben können sich Amateur-Freilichtbühnen und sonstige Amateurtheater, die ihren Arbeitsschwerpunkt in Nordrhein-Westfalen haben, und die ehrenamtlich geführt werden.

  • Die Freilichtbühnen verfügen über eine eigene bzw. regelmäßig genutzte Spielstätte und arbeiten mit einem eigenen Amateurensemble.
  • Für sonstige Amateurtheater und -ensembles ist eine Antragsstellung auch ohne eigene Spielstätte möglich.
  • Ihr satzungsgemäßer Zweck muss sein, dauerhaft Amateurtheater-aufführungen durchzuführen. Voraussetzung ist, dass die Projekte noch im Jahr 2022 abgeschlossen werden.

Die Antragstellung erfolgt ab dem 01.04.2022 online über die Förderplattform Kultur.Web https://www.kultur.web.nrw.de/auth/login unter dem Förderprogramm „Corona-Programm Freilichtbühnen-Amateurtheater“. Von jeder antragsberechtigten Einrichtung kann maximal ein Antrag eingereicht werden, der ein Fördervolumen von 3.000,-€ pro Antrag möglichst nicht unterschreiten soll. Die Förderung setzt einen Eigenanteil von 10 % an der Finanzierung der Maßnahme voraus.

Antragsberatung erfolgt über das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V. in Dortmund bei Herrn Julian Pfahl - Tel.: 0231 580 66 193, Mo: 15-17 Uhr, Mi: 16-18 Uhr und Fr: 12-14 Uhr.

  1. Ein vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular mit Angaben u.a. zu den geplanten Anschaffungen
  2. Ein aussagekräftiger Ausgaben- und Finanzierungsplan
  3. Die Satzung der antragsberechtigten Einrichtung, sowie ein Nachweis, dass die Gruppe als eingetragener Verein, GbR oder ähnliches oder als Mitglied des Verbands der Amateurtheater bereits vor Beginn der Pandemie (im Jahr 2019) bestand.

Die Projektauswahl erfolgt über die jeweilige Bezirksregierung in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Postanschrift
Bezirksregierung Köln·50606 Köln
Frau Bittner
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