Investitionsfonds kulturelle Infrastruktur (IKI)


Das Land Nordrhein-Westfalen investiert in die Zukunft der Spielstätten. Digitaler Wandel, zeitgemäße Standards bei Barrierefreiheit, aber auch die Anschaffung klimafreundlicher Technik soll durch eine Förderung von acht Millionen Euro für Spielstätten der Freien Darstellenden Künste, Privattheater, Bespieltheater, Freilichtbühnen und Amateurtheater mit fester Spielstätte vorangetrieben und ermöglicht werden. Mit dem Investitionsfonds werden Spielstätten damit nicht nur technisch und ökologisch für die Zukunft gerüstet, sondern auch für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich gemacht.

Gefördert werden Vorhaben, die der Verbesserung der kulturellen Infrastruktur in folgenden Bereichen dienen:

  1. Investitionen in eine zukunftsfeste digitale Ertüchtigung,
  2. Investitionen in die ökologische Nachhaltigkeit,
  3. Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabe, insbesondere der Barrierefreiheit.

Synergien von kommunalen Investitionen oder die Kofinanzierung durch andere Förderprogramme in den Bereichen Nachhaltigkeit, Inklusion, Teilhabe, Digitalisierung u.a. mit der Landesförderung sind ausdrücklich gewünscht. Die doppelte Förderung ein und derselben Maßnahme ist jedoch ausgeschlossen.

Einsendeschluss für die Förderanträge ist der 30.April 2021.

Die Projektauswahl erfolgt durch ein speziell hierfür einberufenes Fachgremium.

Bewerben können sich alle nordrhein-westfälischen Spielstätten in den Bereichen:

  • Freie Darstellende Künste (nur professionelle Theater / Einrichtungen mit regelmäßigem Spielplan),
  • Privattheater (nur professionelle, selbstproduzierende Einrichtungen mit regelmäßigem Spielplan und festem Ensemble),
  • Bespieltheater, die
    • einen klar erkennbaren Schwerpunkt des Programms in der Darstellenden Kunst (Schauspiel, Musiktheater, Tanz, Kinder- und Jugendtheater) haben,
    • und / oder mit den Landestheatern in NRW oder mit freien Theatergruppen regelmäßig zusammenarbeiten,
    • bzw. Mitglied in einem der NRW-Kultursekretariate und/oder in der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA) sind.
  • Freilichtbühnen,
  • Amateurtheater mit fester Spielstätte.

Voraussetzung ist, dass die Projekte noch im Jahr 2021 umgesetzt werden.

Für die Antragstellung ist die Verwendung eines speziellen Antragsvordrucks vorgeschrieben.

Dem Formantrag ist zusätzlich ein kurzes Projektdatenblatt beizufügen, aus dem hervorgeht, was angeschafft werden soll und welcher Nutzen für die jeweilige Einrichtung damit verbunden ist (Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Inklusion).

Im Antrag ist darzulegen, welche Ziele mit der beabsichtigten Maßnahme erreicht werden sollen. Die Ziele sind in Zielindikatoren zu konkretisieren und möglichst so durch quantitative und qualitative Kennzahlen messbar zu machen, dass sie als Prüfkriterium für eine abschließende Erfolgskontrolle des Projektes dienen.

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Bezirksregierung Köln·50606 Köln
Frau Bittner
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