Fachberatung Integration durch Bildung


Die Fachberatung "Integration durch Bildung" unterstützt alle Institutionen und Personen im Rahmen der schulischen Bildung für Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungserfahrung.

Dabei fungiert sie als Bindeglied zwischen der Schulaufsicht, den Schulen, den Kommunalen Integrationszentren und weiteren Akteuren der Integrationsarbeit. Sie unterstützt bei Übergängen und berät in Einzelfällen. Der Fokus liegt auf der sprachlichen und kulturellen Bildung von neu zugewanderten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und erstreckt sich auf alle Schulformen. Desweiteren wirkt sie an der Organisation und Verwaltung der Stellenvergabe mit.

Im Rahmen der Integrationsarbeit stellt das Ministerium für Schule und Bildung zusätzliche Personalressourcen zur Unterstützung der unterrichtlichen Versorgung sowie zur begleitenden Arbeit zur Verfügung.

Die Fachberatung Integration unterstützt bei Fragen zum Vergabe- und Antragsverfahren insbesondere zu Integrationsstellen sowie Stellen für Multiprofessionelle Teams.

Schulen können Integrationshilfestellen beantragen, um sprachliche, fachliche und soziale Kompetenzen der neu Zugereisten zu fördern.

Das schuleigene Förderkonzept mit konkreten Aussagen zur Förderung sprachlicher, fachlicher und sozialer Kompetenzen muss durch die Schulaufsicht genehmigt werden. Es enthält Aussagen zu Ergebnisqualitäten (Anzahl der Schülerinnen mit internationaler Familiengeschichte; Schulübergänge bzw. Schulwechsel; Abschlüsse), Prozessqualitäten des Systems Schule (Förderung von Schülerinnen, die unter erschwerten Bedingungen lernen; individuelle Bildungspläne; Übergang Schule - Beruf), Prozessqualitäten von Unterricht (Förderung von Fach- und Methodenkompetenz; Förderung von Sozialkompetenz, Förderung von Sprach- & Lesekompetenz) sowie systematischer Schulentwicklung und Qualitätssicherung.

Multiprofessionelle Teams zur Integration durch Bildung für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler setzen sich aus verschiedenen Professionen (Lehrkräfte, Fachkräfte für Schulsozialarbeit sowie Erzieherinnen und Erzieher) zusammen.

Die konkrete Arbeit der Teams vor Ort ist sehr individuell ausgestaltet. In der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Professionen sind unter anderem gegenseitige Akzeptanz und Rollenklarheit wichtige Aspekte. Die Teams können an großen Schulen bzw. Schulen mit hohem Bedarf, einem Schulzentrum oder einem kommunalen Träger angesiedelt sein; ihre Arbeitsleistung soll den Schulen zugutekommen, je nach Stadtteil auch mehreren (betreffende Schulen müssen im Antrag aufgeführt werden).

Die jeweilige Gebietskörperschaft (kreisfreie Städte und Kreise, kreisangehörige Städte, Landschaftsverbände und kommunale Zweckverbände) beantragt die Stellen formlos bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung. Sofern bereits multiprofessionelle Teams vorhanden sind, sollten die Stellen mit eingebunden werden.

Im Rahmen des Matching nicht anerkennbar sind Stellen zur Förderung der sozialen Arbeit an Schulen, die mit Mitteln aus dem Haushalt des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales finanziert werden sowie Stellen, die aus umgewidmeten Lehrerstellen aus dem Haushalt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung gewonnen worden sind.

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