Arbeitsstelle Migration


Die Arbeitsstelle Migration unterstützt inhaltlich, organisatorisch und fachlich durch Beratung, Projektbegleitung und Bereitstellung von (Unterrichts-)Materialien die Integration von Schülerinnen und Schülern mit internationaler Familiengeschichte.

Die Fachberatung "Integration durch Bildung" unterstützt alle Institutionen und Personen im Rahmen der schulischen Bildung für neuzugereiste Schülerinnen und Schüler.

Unter der Überschrift SPRACHSTARK werden Programme und Projekte für Schulen gebündelt, die sich durch sprachliche Heterogenität und Mehrsprachigkeit auszeichnen.

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund können an Schulen im Regierungsbezirk Köln in den Klassen 1 bis 10 Unterricht in ihrer Herkunftssprache erhalten.

Schülerinnen und Schüler unserer Schulen - deutscher oder nichtdeutscher Nationalität - mit einer oder mehreren Familiensprachen, verfügen über einen großen Sprachenschatz. Seine Förderung und Weiterentwicklung durch Bildungsangebote sichert individuelle Kompetenzen, die für ein erfolgreiches berufliches Leben notwendig sind. Die Herkunfts- oder Muttersprache bleibt in den Familien oft über mehrere Generationen hinweg erhalten. Die Fähigkeit mehrsprachig aufgewachsener Schülerinnen und Schüler, sich in mehreren Sprachen bewegen zu können, ist ihre große Stärke, die sie vielen anderen Mitschülerinnen und -schülern voraus haben. Ihre Sprache macht zudem einen wichtigen Teil ihrer Identität aus.

Der Herkunftssprachliche Unterricht in Nordrhein-Westfalen ist ein zusätzliches Angebot, das für die meisten Herkunftssprachen der Schülerinnen und Schüler mit internationaler Familiengeschichte angeboten wird. Er hat das Ziel, die Herkunftssprache dieser Kinder und Jugendlicher zu festigen und die damit verbundene Landeskunde zu vertiefen.

Zur Sicherung dieses Unterrichtsangebotes werden Lehrkräfte eingestellt, die über die in den Stellenausschreibungen dargestellten Voraussetzungen verfügen.

Folgende Sprachen werden im Regierungsbezirk Köln angeboten:

Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Bulgarisch, Farsi, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Kurdisch Kumanci, Krdisch Sorani, Polnisch, Potugiesisch, Romanes, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch.

Das ZMI ist eine Kooperationseinrichtung der Stadt Köln, der Bezirksregierung Köln und der Universität zu Köln.

In und um Köln initiiert und unterstützt das ZMI Projekte und Initiativen zu den Themen Mehrsprachigkeit und Integration in der Elementarerziehung, in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, der Elternbildung, in der Erwachsenenbildung sowie in der LehrerInnenausbildung und Forschung. Ziel der Arbeit des ZMI ist es, Bildungseinrichtungen in ihren Bemühungen zu unterstützen, die Förderung des Deutschen und eine mehrsprachige Bildung systematisch und dauerhaft zu implementieren und auf diese Weise zur interkulturellen Öffnung der Kölner Bildungslandschaft beizutragen.

Die Zusammenarbeit der drei Partner macht es möglich, jeweils aus ihren Institutionen heraus gemeinsam bildungsabschnittsübergreifend und sprachenübergreifend am Ausbau von Angeboten für die Förderung des Deutschen sowie einer mehrsprachigen Bildung mitzuwirken.

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Bezirksregierung Köln·50606 Köln
Herkunftssprachlicher Unterricht / ZMI - Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration
Frau Benati
  T: (49)0 221-147 2217
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Herkunftssprachlicher Unterricht
Frau Sánchez Oroquieta
  T: (49)0 221-147 3477
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