Naturpark Rheinland


Zwischen Rhein und Eifel gelegen besticht der Naturpark Rheinland durch seine einzigartige landschaftliche Vielfalt. Wälder, Flüsse, Seen und hügelige Vulkane wechseln sich ab mit ebener Agrarlandschaft und idyllischen Dörfern. Herzstück des Naturparks ist der langgezogene bewaldete Villerücken zwischen Köln und Bonn. Dieses große zusammenhängende Waldgebiet bietet ein ausladendes Wegenetz, welches Erholungssuchende zum Spazierengehen, Wandern, Joggen, Radfahren und Reiten auf verkehrs- und steigungsarmen Wegen einlädt.

Überregional bekannt ist der Naturpark beispielsweise für den Römerkanal-Wanderweg oder die Wasserburgen-Radroute, die das Gebiet durchqueren. Ein ar-chitektonisches Highlight im Naturpark sind die Barock- und Rokokoschlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl, die mit ihren historischen Gartenanlagen zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.

Alte Kopfbuchen im Kottenforst

Alte Kopfbuchen im Kottenforst, Foto: Dagmar Wiebusch


Gefördert wurde vor einigen Jahren die insgesamt 33,6 km lange und ausgeschilderte Feuerroute als themenbezogener Wanderweg zwischen Rheinbach und Wachtberg. Sie lädt Wanderer ein, Vulkankuppen, Krater und alte Steinbrüche in der ehemaligen Vulkanlandschaft zu erleben. An sechs Stationen stehen Infostelen mit jeweils einer typischen Gesteinsart zum Mitnehmen und Sammeln: Tuff, Basalt, Trachyt, Keramik, Eisenerz und Quarz. Auch werden unterwegs Tongruben gestreift, aus denen die Töpfer des Töpferdorfes Adendorf ihren Ton beziehen.

Auswahl von Gesteinen zum Mitnehmen

Auswahl von Gesteinen zum Mitnehmen, Foto: Dagmar Wiebusch