Naturpark Siebengebirge


Der südöstlich von Bonn gelegene Naturpark Siebengebirge wurde 1958 als erster Naturpark Nordrhein-Westfalens gegründet. Bis 2018 hat der Verschönerungsverein Siebengebirge (VVS) diesen Naturpark auf ehrenamtlicher Basis betreut. Nach seiner Erweiterung im Jahr 2007 hat sich das Gebiet des Naturparks mehr als verdoppelt. Kernstück ist das gleichnamige Naturschutzgebiet mit seinen alten Vulkankuppen und ausgedehnten Buchenwäldern.

Herausragend sind der Drachenfels mit seiner Burgruine und dem Schloss als Inbegriff der Rheinromantik, der Petersberg mit dem ehemaligen Gästehaus der Bundesregierung sowie die Chorruine Heisterbach. Eine Besonderheit sind die sog. Wildnisgebiete. Dabei handelt es sich um naturnahe Waldflächen, die nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt werden, sondern ihrer natürlichen Entwicklung überlassen bleiben, um die Artenvielfalt zu steigern. Östlich des bewaldeten Naturschutzgebietes schließt die abwechslungsreiche Kulturlandschaft des Pleiser Hügellandes an, die durch Landwirtschaft und viele kleine Dörfer geprägt ist.

Panoramablick Siebengebirge

Panoramablick Siebengebirge, Foto: Dr. Willi Fuchs


Die Bezirksregierung fördert die Ausschilderung des neu konzipierten 42,5 km langen Kapellenwanderweges, der insgesamt 12 Kapellen im Königswinterer Bergbereich verbindet, sowie seine drei kürzeren Kapellenschleifen. Diese Wanderwege erschließen den bislang weniger bekannten östlichen Teil des Naturparks mit seinem reizvollen Wechsel von Wiesen, Wäldern und Dörfern und seinen traumhaften Ausblicken auf die Gipfel des Siebengebirges.

Wanderweg Kapellenschleife 2

Wanderweg Kapellenschleife 2, Foto: Edgar Zens