Beförderung sonstiger radioaktiver Stoffe


Am 31.12.2018 sind die neue Strahlenschutzverordnung und weitere Teile des Strah-lenschutzgesetzes in Kraft getreten. Die Bezirksregierung Köln informiert im Folgenden über die wesentlichen Änderungen, die sich für Ihr Anwendungsgebiet ergeben.

Für einige ausgewählte Anwendungsbereiche ergeben sich weitere spezielle Änderungen im neuen Strahlenschutzrecht. Neben den allgemeinen Neuerungen sind im Folgenden die Regelungsinhalte zusammengestellt, die für diejenigen relevant sind, die sonstige radioaktive Stoffe befördern.

Bisherige Genehmigungen nach § 16 Strahlenschutzverordnung (alt), also Genehmigungen, die vor dem 31.12.2018 erteilt wurden, gelten als Genehmigungen nach § 27 Strahlenschutzgesetz mit allen Nebenbestimmungen bis zu ihrem Ablauf fort.

Im Bereich der Zerstörungsfreien Werkstoffprüfung ist zu beachten, dass am 31.12.2018 die Typ B(U) Zulassungen der Arbeitsbehälter von Gammaradiografiegeräten der Serien GammaMat TI und TK auslaufen.

Für Genehmigungen, die ab dem 31.12.2018 erteilt werden, gelten neue Voraussetzungen für die Erteilung einer Genehmigung. Der Inhaber einer Genehmigung muss die für eine sichere Ausführung der Beförderung notwendige Anzahl von Strahlenschutzbeauftragten bestellen und ihnen die für die Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlichen Befugnisse einräumen. Weiterhin dürfen keine Tatsachen vorliegen, aus denen sich Bedenken gegen die Zuverlässigkeit der Strahlenschutzbeauftragten ergeben. Wie alle Strahlenschutzbeauftragte müssen auch die Strahlenschutzbeauftragten bei der Beförderung die erforderliche Fachkunde besitzen. Sobald fest steht, welche Fachkundegruppe für die Beförderung notwendig ist, erhalten Sie hier weitere Informationen.

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