Freigabe radioaktiver Stoffe


Am 31.12.2018 sind die neue Strahlenschutzverordnung und weitere Teile des Strah-lenschutzgesetzes in Kraft getreten. Die Bezirksregierung Köln informiert im Folgenden über die wesentlichen Änderungen, die sich für Ihr Anwendungsgebiet ergeben.

Für einige ausgewählte Anwendungsbereiche ergeben sich weitere spezielle Änderungen im neuen Strahlenschutzrecht. Neben den allgemeinen Neuerungen sind im Folgenden die Regelungsinhalte zusammengestellt, die für diejenigen relevant sind, die radioaktive Stoffe freigeben möchten.

Eine Freigabe nach § 29 Absatz 2 Nr.1 der alten Strahlenschutzverordnung (StrlSchV(alt)) gilt mit der Maßgabe fort, dass ab dem 1. Januar 2021 die (neuen) Werte der Anlage 4 Tabelle 1 Spalte 3 der neuen Strahlenschutzverordnung (StrlSchV(neu)) einzuhalten sind.

Für Freigaben die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Dezember 2020 nach neuer Strahlenschutzverordnung erteilt werden gilt Folgendes:

  • Bis zum 31. Dezember 2020 gelten die Werte der Anlage III Tabelle 1 Spalte 5 StrlSchV(alt)
  • Ab dem 1. Januar 2021 gelten die Werte der Anlage 4 Tabelle 1 Spalte 3 StrlSchV(neu)

Unter die Bezeichnung uneingeschränkte Freigabe fällt künftig nur noch die uneingeschränkte Freigabe von festen und flüssigen Stoffen (Anlage 4 Tabelle 1 Spalte 3 StrlSchV (neu)).

Unter die neue Bezeichnung spezifische Freigabe fallen Stoffe deren Herkunft (Bodenfläche, Bauschutt > 1000Mg/a) oder Entsorgungsweg (vormals eingeschränkte Freigabe) festgelegt ist.

Haben Sie Fragen?
Postanschrift
Bezirksregierung Köln·50606 Köln
Sammelrufnummer
  T: (49)0 221-147 4977