Maßnahmen zum Hochwasserschutz im Regierungsbezirk Köln - Fördermittel und Vermessung


Den Hochwasserschutz stärken – das ist das Ziel der Bezirksregierung Köln. Dafür hat sie gleich zwei Projekte ins Auge gefasst. Zum einen bekommt die Stadt Lohmar beim Bau des geplanten Hochwasserrückhaltebeckens für den „Jabach“ in diesem Jahr finanzielle Unterstützung.

Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,2 Millionen Euro bewilligt. Das sind 80 Prozent der Gesamtausgaben für die Maßnahme. Sie wird aus Landesmitteln gefördert.

Das neue Rückhaltebecken dient dem Hochwasserschutz in Lohmar. Es soll die Überflutungsgefahr aus dem „Jabach“ entschärfen. In der Vergangenheit hatte es bereits mehrfach Überschwemmungen in dem Bereich gegeben. Der Neubau des Hochwasserrückhaltebeckens „Jabach“ findet im Rahmen der Europäischen-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie statt.

Gleichzeitig soll der Hochwasserschutz auch an anderer Stelle im Regierungsbezirk verbessert werden. Der Fokus liegt dabei auf der Bever in Hückeswagen.

Im ersten Schritt will die Bezirksregierung Köln, vom 22.05. bis 25.05.2018, das Gewässer selbst und die Uferbereiche vermessen, beginnend unterhalb der Bevertalsperre bis zur Mündung in die Wupper. Dort wo die Gewässerflächen nur über Privatgrundstücke oder Firmengelände erreicht werden können, bittet die Bezirksregierung Köln die Eigentümer um Zutritt.

Die Vermessung des Gewässers stellt den Beginn des Projekts zum Hochwasserschutz dar. Die Ergebnisse bieten später Aufschluss darüber, welche Bereiche an der Bever von Hochwasser betroffen sind und wo Schutzmaßnahmen demnach verbessert werden sollten.