Bezirksregierung Köln begrüßt die Freigabe der südlichen Ortsumgehung Düren als zentrale Maßnahme der Luftreinhalteplanung


Ende vergangener Woche wurde das südliche Teilstück der neuen Ortsumgehungsstraße Düren für den Verkehr freigegeben. Damit wird eine zentrale Maßnahme aus dem aktuellen Luftreinhalteplan der Bezirksregierung Köln für das Stadtgebiet Düren nach jahrelanger Vorarbeit nunmehr umgesetzt.

Diese Maßnahme und die ebenfalls bereits fertiggestellte Anschlussstelle Merzenich an der Bundesautobahn A 4 sollen zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität in Düren führen. Dadurch wird insbesondere die Belastung durch Stickstoffdioxid (NO2) reduziert. Fahrverbote für Dieselfahrzeuge können somit vermieden werden.

Bereits jetzt ist durch die Inbetriebnahme des ersten Teilstücks mit einem erheblichen Rückgang der Schadstoffbelastung zu rechnen. Ihre volle Wirksamkeit wird mit der vollständigen Freigabe der neuen Umgehungsstraße erreicht. Dieser bedeutsame Fortschritt für die Luftqualität in Düren wird durch weitere Maßnahmen der Stadt in den Bereichen ÖPNV, motorisierter Verkehr, Fahrradverkehr und Verkehrsmanagement unterstützt, die zu einer zusätzlichen Senkung der NO2-Belastung führen werden. Hierzu zählt insbesondere der Bereich der hauptbelasteten Euskirchener Straße. Darüber hinaus ist eine Sperrung der Euskirchener Straße für LKW ab Herbst dieses Jahres vorgesehen.

Die Bezirksregierung Köln geht davon aus, dass die Bündelung dieser schnell und effizient wirkenden Maßnahmen dazu führen wird, dass die beim Verwaltungsgericht Aachen anhängige Klage der Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) gegen den Luftreinhalteplan Düren keinen Erfolg haben wird.