Neuer Regionalplan - Regierungspräsidentin Gisela Walsken informiert über weitere Schritte


Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat heute Vertreterinnen und Vertreter der Kreise und Kommunen des Regierungsbezirks Köln über die weiteren Schritte für einen neuen Regionalplan informiert. Die Erarbeitung eines Regionalplans ist ein sehr spannender Prozess für alle Beteiligten, in dem vielfältige Ansprüche an den Raum – z.B. Standorte für Gewerbe, Industrie und Wohnen, aber auch Bereiche für Naturschutz, Trinkwasservorsorge, Freizeit und Erholung u.v.a. mehr in einer überwiegend dicht besiedelten Region zu einem angemessenen Ausgleich gebracht werden müssen.

„Uns war es wichtig, sich frühzeitig einen Einblick in die Situation und Erwartungen vor Ort bei den betroffenen Kommunen durch einen Austausch auf Augenhöhe zu verschaffen und um Vertrauen für diesen Prozess zu werben. Seit Mitte 2016 haben Einzelgespräche mit allen 99 Kommunen des Bezirks stattgefunden. Ich danke allen Beteiligten für die sehr konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Regierungspräsidentin Gisela Walsken Viele Kommunen haben die Chance genutzt, ihre stadtplanerischen Vorstellungen im Hinblick auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu überprüfen und einzubringen. Auf Grundlage der wertvollen Beiträge aus den Kommunalgesprächen sowie vielfältiger Fachbeiträge und Vorstellungen von kommunalen Zusammenschlüssen und Initiativen wird nun ein erstes Plankonzept eines neuen Regionalplanes erstellt und dem Regionalrat vorgestellt. Dieses wird von einer Umweltprüfung begleitet und nachfolgend Grundlage eines Beschlusses durch den Regionalrat sein. Nach dem Beginn der formellen Phase wird es intensive Beteiligungsmöglichkeiten und Erörterungsangebote geben.