RPin Gisela Walsken bewilligt über 3 Millionen Euro für den Radtourismus in der Städteregion Aachen


Regierungspräsidentin Gisela Walsken bewilligt für das Jahr 2019 und 2020 der Städteregion Aachen rund 3,1 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Erlebnisraum Aachen/Eifel“, um den Radtourismus in der Region zu fördern.

Als erste Schwerpunktmaßnahme sollen für Trekkingbiker neue touristische Angebote in Form von fünf „Erlebnisschleifen“ geschaffen werden. Diese Routen enthalten neben Rastpunkten auch besondere „thematische“ Verweil-und Erlebnisorte, wie u.a.:

  • die Wege der Industrialisierung
  • Schleife der Befreiung – Westwallschleife
  • die Kraft des Wassers

Als zweiter inhaltlicher Schwerpunkt soll das Mountainbike fahren in der gesamten Aachener Städteregion durch 9 Routen mit unterschiedlichen Steigungs- Abfahrts- und Streckenerlebnissen attraktiver gemacht werden. Darüber hinaus ist ein Mountainbike-Trainingslager ( ein sogenanntes Pumptrack ) für Fahranfänger, Familien mit Kinder und Breitensportler in Monschau-Kalterherberg geplant, um Fahr-und Sprungtechniken zu üben.

Um ÖV-Anreisenden eine an den Ankunftsstationen erste touristische Orientierung zu bieten, sollen der DB-Bahnhof „Rothe Erde“ in Aachen und die Bushaltestellen Kalterherberg, Roetgen Post und Einruhr als „Einstiegsportale“ aufgewertet und mit fahrradfreundlicher Infrastruktur wie Fahrradständern, Bänke, Infoterminal/Infostelen und mit einem Leitsystem zur nächst gelegenen Themenroute und Rundschleife ausgestattet werden.

Ziel der Fördermaßnahme „Erlebnisraum Aachen /Eifel“ ist es, die Städteregion Aachen auf Grund ihrer landschaftlichen Besonderheiten und Erlebnisorte als Raderlebnisregion zu etablieren, für den Fahrradtouristen noch attraktiver zu machen und sie für einem mehrtägigen Aufenthalt in der Region zu gewinnen.