Braunkohleausschuss beschließt die Sicherung einer Trasse für die Rheinwassertransportleitung


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Der Braunkohlenausschuss hat heute die Aufstellung des Braunkohlenplans im Verfahren Garzweiler II: Sachlicher Teilplan; Sicherung einer Trasse für die Rheinwassertransportleitung beschlossen.

Diese Rheinwassertransportleitung stellt die Versorgung der Feuchtgebiete im Naturpark Schwalm-Nette ab 2030 sicher. Derzeit werden diese durch gehobenes Sümpfungswasser feucht gehalten, welches nach 2030 nicht mehr in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen wird.

Für die Versorgung ab 2030 wird Wasser aus dem Rhein entnommen. Das Entnahmebauwerk liegt zwischen Piwipp und den Bayer Sportanlagen. Die Trasse verläuft dann über Dormagen - Rheinfeld - Knechtstedener Wald bis zum Betriebsgelände der RWE Power AG bei Frimmersdorf.

„Die heutige Entscheidung zur Rheinwassertransportleitung ist ein wichtiger Schritt zur zukünftigen Rekultivierung der Tagebaue und zum Erhalt der Feuchtgebiete.“ betont der Vorsitzende des Braunkohlenausschusses Stefan Götz.