Bürgerbeteiligung zum Planfeststellungsverfahren für den 6-streifigen Ausbau der A 565 zwischen Bonn-Endenich und AK Bonn-Nord


Am Donnerstag, den 10.09.2020 beginnt die Öffentlichkeitsbeteiligung zum 6-streifigen Ausbau der A 565 zwischen der Anschlussstelle Bonn-Endenich und dem Autobahnkreuz Bonn-Nord.

Auf Grund der aktuellen COVID-19 Pandemie wurde das sogenannte Planungssicherstellungsgesetz erlassen. Hierdurch wird die Beteiligung der Öffentlichkeit durch eine Veröffentlichung der Planunterlagen im Internet ermöglicht.

<ü>Die Planunterlagen sowie weitere Informationen stehen ab dem 10.09.2020 auf der Internetseite der Bezirksregierung Köln https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/verfahren/25_strasse_planfeststellungsverfahren/index.html zur Einsichtnahme zur Verfügung. Die Unterlagen bestehen aus Erläuterungen, Plänen, Gutachten sowie einem separaten Bericht über die Umweltauswirkungen.

Als zusätzliches Informationsangebot hat die Bezirksregierung Köln eine Papierfassung der Planunterlagen zur Verfügung gestellt, die im Bedarfsfall bei der Stadt Bonn eingesehen werden kann. Die Einsichtnahme ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Mit der Offenlage erhalten die Bürgerinnen und Bürger bis einschließlich dem 09.10.2020 die Möglichkeit, die Pläne für das Vorhaben einzusehen. Im Anschluss daran können sie bis einschließlich 09.11.2020 Einwendungen gegen das Vorhaben erheben. Parallel dazu werden auch die Träger öffentlicher Belange am Verfahren beteiligt, um das Vorhaben aus ihrem Aufgabenbereich heraus zu bewerten. Hierzu zählen etwa Fachbehörden wie die Höhere Naturschutzbehörde oder das Landesumweltamt sowie das Landesbüro der Naturschutzverbände.

Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt der Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Ville-Eifel den 6-streifigen Ausbau der A 565 zwischen Bonn-Endenich und dem Autobahnkreuz Bonn-Nord. Für das Vorhaben ist nach dem Bundesfernstraßengesetz (FStrG) die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens vorgeschrieben. Hierfür ist die Bezirksregierung Köln zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde.

Der im Verlauf der A 565 bestehende Brückenzug Tausendfüßler und Dransdorfer Weg sowie die Brücke Gerhard-Domagk-Straße sind dauerhaft nicht mehr tragfähig und müssen schnellstmöglich ersetzt werden. Vor dem Hintergrund einer deutlichen verkehrlichen Überlastung des Streckenabschnittes soll der heute vorhandene 4-streifige Querschnitt im Zuge des Streckenausbaus zu einem 6-streifigen Querschnitt mit Seitenstreifen erweitert werden.

Infolge dieser Trassenverbreiterung sind neben den Brückenneubauten flankierende Ingenieurbauwerke (u.a. Stützwände, Lärmschutzwände) sowie Entwässerungseinrichtungen (u.a. Regenwasserbehandlungsanlagen) herzustellen.

Einzelheiten zum Beteiligungsverfahren machen die Stadt Bonn und die Bezirksregierung Köln in ihren Amtsblättern bekannt.