Bezirksregierung Köln fördert Soziale Arbeit an Schulen


Regierungspräsidentin Gisela Walsken bewilligt für das Jahr 2021 rund zwölf Millionen Euro an Zuwendungen für Maßnahmen aus dem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen „Soziale Arbeit an Schulen“.

Das Projekt an Schulen leistet im präventiven Sinne einen wertvollen und wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Bildungsbedingungen für Kinder und Jugendliche. Dadurch werden soziale Benachteiligungen ausgeglichen und verbesserte Voraussetzungen zum Lernen geschaffen. Im Ergebnis wird den betroffenen Kindern und Jugendlichen der Einstieg in Ausbildung und Beruf erleichtert.

Den Kreisen und kreisfreien Städten im Regierungsbezirk wird durch die Landesförderung die Finanzierung von Stellen zur Beschäftigung von Fachkräften für Schulsozialarbeit ermöglicht. Dabei werden die Gelder teilweise an andere Kommunen und Organisationen sowie Vereine weitergeleitet. Die Stadt Köln erhält mit über fünf Millionen Euro die höchste Fördersumme.

Das Programm wurde erstmals 2015 als Ersatz für die ausgefallene Bundesförderung für die entsprechenden Aufgaben nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz ins Leben gerufen und zunächst auf drei Jahre befristet.

Nach mehreren Verlängerungen der Förderung bis Ende 2020 erfolgt nun durch einen Kabinettsbeschluss eine unbefristete Sicherstellung der Finanzierung des Projektes „Soziale Arbeit an Schulen“ mit einem Betrag von ca. zwölf Millionen Euro jährlich.