Bezirksregierung Köln finanziert das Freihalten von Intensivbetten


Die Bezirksregierung Köln genehmigt 36 Krankenhäusern nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz im Regierungsbezirk rückwirkend bis zum 18.11.2020 Ausgleichszahlungen zur Erhöhung der Verfügbarkeit von Intensivbetten.

Hintergrund der Förderung ist, dass Krankenhäuser bedingt durch die Corona-Pandemie planbare Aufnahmen, Operationen oder Eingriffe nach einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern verschieben oder aussetzen sollen. Damit soll die Verfügbarkeit von intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten (Intensivbetten) gewährleistet werden.

Um den Ausfall der Einnahmen durch die Nicht-Belegung zu kompensieren erhalten die Krankenhäuser einen finanziellen Ausgleich aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds. Die Höhe dieser Ausgleichszahlungen wird entsprechend der Bettenbelegung tagesgenau ermittelt. Insgesamt stehen den Krankenhäusern in der Region 25 Millionen Euro zur Verfügung.

Ausgleichszahlungen erhalten Krankenhäuser mit umfassender oder erweiterter Notfallstufe, wenn die 7-Tage-Inzidenz im Kreis oder der kreisfreien Stadt je 100.000 Einwohner über 70 liegt und innerhalb von sieben Tagen durchschnittlich weniger als 25% der Intensivbetten verfügbar sind. Krankenhäuser mit einer Basisnotfallstufe können Ausgleichszahlungen erhalten, wenn die Intensivbettenkapazität unter 15% liegt und wenn benachbarte Krankenhäuser mit erweiterten Notfallstufen mit der Versorgung der Covid-19-Patienten überlastet sind.