Bezirksregierung Köln unterstützt Aidshilfe NRW mit 900.000 Euro


Die Aidshilfe NRW erhält durch die Bezirksregierung Köln 897.500 Euro für die Durchführung von zahlreichen Projekten zur zielgruppenspezifischen Aids-Prävention.Das ist bereits der dritte Förderbescheid für die Aidshilfe in diesem Jahr. Neben der Förderung der Landesgeschäftsstelle der Aidshilfe NRW und der Förderung der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Aids-Prävention wird damit ein weiterer Beitrag zur Stärkung der örtlichen Präventionsarbeit geleistet.

Aufklärung, Information und Prävention statt Repression ist seit 25 Jahren der Leitgedanke der HIV/AIDS-Prävention in Nordrhein- Westfalen. Seitdem sehen sich das Land, die Kommunen und die freien Träger in der Verantwortung, die weitere Verbreitung von HIVInfektionen durch Information, Aufklärung, Beratung und Testangebote zu minimieren, HIV-infizierte und an AIDS erkrankte Menschen zu unterstützen und sie vor Ausgrenzung und Diskriminierung zu bewahren. „Immer weniger Menschen sterben an Aids, immer mehr erhalten Zugang zu den Medikamenten, immer weniger stecken sich an. Doch um die Anzahl von Neuinfektionen zu minimieren, müssen wir weiter auf intensive Aufklärung und Prävention setzen“, so Regierungspräsidentin Gisela Walsken. Die Bezirksregierung Köln unterstützt die Aidshilfe NRW bereits seit 1996. Seither konnten zahlreiche Projekte erfolgreich realisiert werden. Eines davon ist die seit 1994 existierende Kommunikationskampagne "Herzenslust", mit der kooperations- und lebensweltorientiert von und mit schwulen Männern erfolgreich Präventionsarbeit geleistet wird. Auch die Marke "XXelle - Frauen und Aids in NRW" ist seit 2004 ein wichtiger Baustein der landesweiten Arbeit der Aidshilfe NRW. Ebenso sollen durch die nun bewilligten Mittel die Anstrengungen verstärkt werden, Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang zu Präventionsangeboten und Gesundheitsdienstleistungen der Aidshilfen zu erleichtern.

Seit 1985 gibt es die AIDS-Hilfe NRW. Die Landesgeschäftsstelle hat ihren Sitz in Köln. Hier arbeiten 13 Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner mit und für Menschen mit HIV und Aids. Gemeinsam setzen sie sich für gleiche Rechte für Menschen mit und ohne HIV ein.