Bezirksregierung Köln an der Spitze bei Corona-Kontrollen in Betrieben


Seit Anfang Februar überprüfen die Arbeitsschutzdezernate der Bezirksregierung Köln über 6.500 Betriebe und Baustellen im Regierungsbezirk auf die Einhaltung der gesetzlich festgelegten Coronaschutzmaßnahmen. Damit liegt die Bezirksregierung Köln bundesweit an der Spitze. In ganz Deutschland sind bisher ca. 23.000 Kontrollen gemeldet worden. Insgesamt ergab sich ein positives Bild.

Regierungspräsidentin Gisela Walsken freut sich, „dass die meisten Unternehmen aus unserem Regierungsbezirk ihren Teil zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beitragen und die notwendigen Schutzmaßnahmen umgesetzt haben. Dennoch zeigen die Kontrollen auch, dass es noch Verbesserungspotenzial zum Schutz der Beschäftigten gibt.“

Viele Unternehmen haben die entsprechenden Hygienemaßnahmen umgesetzt, in einigen Bereichen wurden allerdings auch geringe und schnell behebbare Mängel vorgefunden. So wurden zum Beispiel in etwa 60% der Betriebe ungeeignete oder fehlende Handdesinfektionsmittel, fehlende Beschilderung zur maximalen Personenzahl oder fehlende Absperrungen zur Einhaltung des Abstands festgestellt.

Vereinzelt fehlte auch eine Gefährdungsbeurteilung oder ein Hygieneplan.

Die fachliche Beratung und der Blick von außen auf den Betrieb durch den Arbeitsschutz der Bezirksregierung Köln wurde von den betroffenen Unternehmen überwiegend gern angenommen und die geforderten Schutzmaßnahmen wurden zügig umgesetzt.

In einer weiteren Sonderaktion wurde die bundesweit eingeführte Angebotspflicht für Corona-Tests in den Betrieben kontrolliert. Hierfür wurden zunächst 900 Betriebe angeschrieben und um Auskunft sowie Nachweis bzgl. des Testangebots gebeten.

57% der Betriebe haben die Testungen ihrer Mitarbeiter ordnungsgemäß veranlasst, bei ca. 5% fehlten die Nachweise. Bei 23% der Betriebe erfolgte keine Rückmeldung. Diese Betriebe werden zurzeit im Außendienst vom Arbeitsschutz kontrolliert. Die Kontrollen werden vermutlich noch bis Ende Juni andauern.