Horst Beck GmbH Senefelderstr. 11 + 22, 51469 Bergisch Gladbach


52.03.02-008/18/7.1-PaS

Die Firma Horst Beck GmbH, Senefelderstraße 11 und 22 in 51469 Bergisch Gladbach hat die Genehmigung nach § 16 Bundes-Immissionsschutzgesetz einer wesentlichen Änderung ihrer Anlagen zur Behandlung von Eisen- und Nichteisenschrotten sowie zur Lagerung von gefährlichen und nicht-gefährlichen Abfällen beantragt.

Es handelt sich dabei um Anlagen nach den Nummern 8.11.2.1, 8.11.2.4, 8.12.1.1, 8.12.2 und 8.12.3.1 gemäß Anhang 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) vom 02.05.2013.

Die beantragten Änderungen beinhalten v.a. die räumliche Erweiterung des Betriebsgeländes Senefelderstraße 11, die Errichtung einer Halle auf dem Erweiterungsgelände, die Errichtung und den Betrieb einer zusätzlichen Kabelaufbereitung, die räumliche Umstrukturierung auf dem Betriebsgelände Senefelderstraße 22.

Für dieses Vorhaben (gemäß Ziffer 8.7.1.1 der Anlage 1 UVPG) ist nach § 9 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 und Satz 2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung - UVPG vom 24.10.2010 (BGBl. I S. 3370, 3376) eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls vorgesehen. Entsprechend den Kriterien des Anlage 3 des UVPG wurde das Vorhaben dahingehend überschlägig geprüft, ob es erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen haben kann, die bei der Zulassungsentscheidung für eine wirksame Umweltvorsorge nach Maßgabe der geltenden Gesetze zu berücksichtigen wären.

Risiken durch die beabsichtigten Änderungen auf die Schutzgüter Mensch, Tier, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft, Kultur – und Sachgüter werden in den Antragsunterlagen plausibel dargelegt.

Nach Prüfung der vorgelegten Unterlagen sind durch das Änderungsvorhaben keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen zu erwarten. Es kommt zu keiner Änderung der Auswirkungen auf die Schutzgüter. Daher ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung nicht erforderlich.

Dieses Ergebnis der allgemeinen Vorprüfung des Einzelfalls wird gemäß § 5 Absatz 1 Satz 1 UVPG hiermit öffentlich bekannt gemacht.

Köln, den 09. April 2018
Im Auftrag
gez. Pabst-Sürth