Bezirksregierung
Köln

Fördermittel in Milliardenhöhe - RP gibt Startschuss für neue Projektgruppe Rheinisches Revier

Feste Fördersprechstunde eingerichtet

Mitte RP Gregor Lange im Kreis der Projektgruppe  Foto zur redaktionellen Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei, unter Angabe der Quelle.
05.05.2026

Anfang Mai hat die von Regierungspräsident Gregor Lange neu ins Leben gerufene Projektgruppe Rheinisches Revier unter Leitung von Carolin Stollwerk ihre Arbeit aufgenommen. Zehn erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen sowie aus der Stabsstelle des Regierungspräsidenten, sind ab sofort zusätzlich und unterstützend im Einsatz um bis Jahresende insgesamt rund 2,2 Milliarden Euro Fördermittel für den Strukturwandel im Rheinischen Revier zur Verfügung zu stellen.

„Wir wollen unseren starken Beitrag leisten, um alle förderfähigen Projekte dieser ersten Förderphase bis zum Jahresende über die Ziellinie zu bringen. D.h., wir setzen neben den verstärkten Ressourcen auf mehr Transparenz und gute Kommunikation mit den Akteuren des Rheinischen Reviers für ein beschleunigtes Prozessmanagement“ so Regierungspräsident Gregor Lange.

Die Bezirksregierung Köln hat deshalb jetzt eine feste und verlässliche Fördersprechstunde eingerichtet, in der offene Fragen zur 1. Förderphase auf einfachem Weg geklärt werden können. Dabei setzt die Projektgruppe auch auf transparente Kommunikation über das Internet, mit klaren Prozessschritten und aktualisierten FAQ.

„Ich weiß, dass das Thema nicht nur für uns, sondern auch für die Kommunen eine große Herausforderung ist. Deshalb verstärken wir noch einmal unseren Beitrag, um alle förderfähigen Projekte zu ermöglichen. Natürlich ist der Beitrag der Bezirksregierung nicht der einzige Erfolgsfaktor. Wichtig ist, dass das abgestimmte Fördermanagement zwischen allen Beteiligten stimmt,“ betont Gregor Lange.

Daher weist die Bezirksregierung noch einmal auf die Frist vom 30.06.2026 zur Einreichung vollständiger Anträge hin. Diese Frist ist eine Erfolgsbedingung. Zur Klarstellung weist die Kölner Bezirksregierung aber darauf hin, dass Anträge so früh wie möglich gestellt werden sollten, und die Frist möglichst nicht abgewartet werden sollte. 

„Der Strukturwandel im Rheinischen Revier ist von immenser Bedeutung für die gesamte Region. Wir wollen die vorhandenen Chancen entschlossen nutzen und konkrete Projekte schnell in die Umsetzung bringen“, so der Kölner Regierungspräsident.

Bereits jetzt zeigen erfolgreich beschiedene Projekte, wie vielfältig die Ansätze sind: von innovativen Energie- und Klimaschutzmaßnahmen über die Förderung moderner Infrastruktur bis hin zu Initiativen zur Stärkung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Beispielhaft hierfür: Bürgewald „Ort der Zukunft“, RWTH Aachen „Center für digital vernetzte Produktion CDVP“, „Modellfabrik Papier“ Düren oder „Brainergy Park“ Jülich. Diese Beispiele verdeutlichen, welches Potenzial im Rheinischen Revier steckt und wie gezielte Förderung nachhaltige Impulse setzen kann.

Um Antragstellerinnen und Antragsteller bestmöglich zu unterstützen, richtet die Bezirksregierung jetzt eine telefonische Fördersprechstunde zum Abschluss der ersten Förderperiode ein.  Die Akteure des Rheinischen Reviers erhalten dort Beratung zu laufenden Fördervoraussetzungen, Antragsverfahren und Prozessschritten.

Fördersprechstunde:

Telefon:        0221-147-2037
Zeiten:          dienstags wöchentlich von 10 Uhr bis 12 Uhr

Die Frist zur Einreichung von Förderanträgen für die aktuelle Phase endet am 30. Juni 2026. 

Die Projektgruppe ruft alle Akteure aus Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft dazu auf, ihre Ideen einzubringen und den Wandel aktiv mitzugestalten. Mit vereinten Kräften soll das Rheinische Revier zu einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung, Innovation und wirtschaftliche Stärke werden.