Vergangene Woche wurde im Bereich des Übergangs von der Treppenanlage zum oberen Ruinenplateau der Löwenburg im Siebengebirge eine Bodenunterspülung festgestellt.
Der Aufgang zum oberen Plateau wurde daraufhin umgehend provisorisch gesperrt.
Bei einem Ortstermin der Bezirksregierung Köln zur Schadensbegutachtung am Montag, gemeinsam mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) undder Firma Forster Garten- und Landschaftsbau , wurde festgestellt, dass sowohl das Ausmaß der Bodenausspülung im Erdreich als auch die statische Sicherheit der seitlichen Auflager derzeit nicht abschließend beurteilt werden können.
Zur Vermeidung weiterer Ausbrüche wurde die Schadensstelle mit einer Lastverteilplatte abgedeckt. Zudem wurde der Treppenaufgang zum oberen Plateau fachgerecht abgesperrt und entsprechend gekennzeichnet.
Für eine abschließende Bewertung des Schadens ist zunächst die Demontage der Treppenanlage erforderlich, um insbesondere die Stirnseite der Mauerumrandung eingehend begutachten zu können. Diese Arbeiten beginnen am 27.03.2026. Erst nach Ermittlung des genauen Schadensausmaßes kann eine verbindliche Aussage zur Dauer der Sperrung getroffen werden.
Bis dahin bleibt die obere Plateauebene gesperrt. Alle übrigen Bereiche der Ruine sind weiterhin uneingeschränkt zugänglich.