Bezirksregierung
Köln

Öffentliche Belobigung des Landes NRW für beherztes Eingreifen nach Messerangriff

v.l.n.r. Frau Ümmü Gülsüm Karakus und Regierungspräsident Gregor Lange

In dieser Woche hat Regierungspräsident Gregor Lange Frau Ümmü Gülsüm Karakus in der Bezirksregierung Köln für ihr umsichtiges Handeln belobigt. Nachdem sie im September 2024 in Bonn zwei schwer verletzten Personen geholfen hatte, sprach ihr Regierungspräsident Gregor Lange im Namen der Landesregierung seinen Dank für das beherzte Eingreifen aus.

16.07.2026

„Die öffentliche Belobigung ist Ausdruck unseres Dankes und unserer Anerkennung für ein Handeln, das alles andere als selbstverständlich ist. Wer in einer Notsituation nicht wegschaut, sondern mutig und verantwortungsbewusst hilft, leistet einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Gerade in einer Zeit, in der Zivilcourage mehr denn je gebraucht wird, setzt dieses Engagement ein starkes Zeichen. Solche Menschen verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung – sie machen unsere Gesellschaft menschlicher und stärker,“ 

betont Regierungspräsident Gregor Lange.

Der Vorfall ereignete sich an einer Verkehrsampel in Bonn, als Frau Karakus auf zwei stark blutende Personen aufmerksam wurde. Die Verletzten berichteten, von einem Mann mit einem Messer angegriffen worden zu sein. Frau Karakus reagierte sofort, brachte die beiden Verletzten in Sicherheit und organisierte die Erstversorgung. Sie veranlasste, dass ein Rettungswagen alarmiert und ein Erste-Hilfe-Kasten bereitgestellt wurde. Anschließend leitete sie Passanten bei der Versorgung der verwundeten Frau an, während sie selbst den schwer verletzten Mann versorgte. 

Die Frau hatte eine rund zehn Zentimeter lange und zwei Zentimeter tiefe Schnittverletzung am Unterschenkel erlitten. Der Mann wies mehrere Schnitt- und Stichverletzungen am Rücken, im Gesicht und an den Armen auf. Auch nachdem der Rettungsdienst eingetroffen war, unterstützte Frau Karakus die Rettungskräfte bei der weiteren Versorgung der Verletzten.

Aufgrund ihres umsichtigen Handelns wurde vorgeschlagen, Frau Karakus öffentlich zu belobigen.