Bezirksregierung
Köln

Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk überreicht Förderbescheid für innovatives Zukunftsprojekt „Erlebnis Kölner Zoo“

Heute überreichte der Kölner Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk offiziell den Förderbescheid für das Projekt „Erlebnis Kölner Zoo“. Die feierliche Übergabe markiert den Start eines zukunftsweisenden Projekts, das den Kölner Zoo digital und erlebnisorientiert weiterentwickeln soll.

26.08.2025

Mit dem Projekt „Erlebnis Kölner Zoo“ verfolgt der Zoo das Ziel, sein Profil als touristisches Highlight in der Region weiter zu schärfen – ganz im Sinne seines Masterplans „Kölner Zoo 2030“. Im Fokus steht der Ausbau digitaler Angebote, die den Zoobesuch interaktiver, barrierefreier und informativer gestalten.

Zentrales Element ist die Entwicklung einer Zoo-App, die eine digitale Gästelenkung mit verschiedenen Tourenvorschlägen für unterschiedliche Zielgruppen bietet. Zusätzlich enthält die App umfassende Informationen zur Besuchsplanung – etwa zur Anreise mit dem ÖPNV – sowie aktuelle Hinweise zum laufenden Tagesprogramm wie Fütterungszeiten oder Keeper Talks. Bestehende Barrieren sollen durch mehrsprachige Inhalte sowie visuelle und auditive Elemente abgebaut werden.

Ein besonderes Highlight stellt die sogenannte „Big Five-Tour“ dar: Besucherinnen und Besucher können via App die wichtigsten Attraktionen des Zoos erkunden. Entlang dieser und weiterer digitaler wie analoger Touren finden sich interaktive Info-, Spiel- und Erkundungsstationen für alle Altersgruppen.

Ein spektakulärer Abschluss erwartet die Gäste im zum Natur- und Artenschutzzentrum umgestalteten Alten Elefantenhaus: Dort ermöglicht ein immersives 360°-VR-Erlebnis virtuelle Reisen in jene Länder, in denen der Kölner Zoo Naturschutzprojekte unterstützt.

„Mit dem Projekt 'Erlebnis Kölner Zoo' wird nicht nur der Zoobesuch attraktiver und moderner gestaltet – es schafft auch neue Impulse für den Tourismus, die regionale Wertschöpfung und die Bildung für nachhaltige Entwicklung“, betont Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk.

Das Projekt wurde im Rahmen des zweiten Calls des EFRE-Förderaufrufs „Erlebnis.NRW“ eingereicht und am 4. Juni 2024 durch das zuständige Gutachtergremium zur Förderung empfohlen. Mit einer Förderquote von 70 Prozent wird das Vorhaben mit 2.003.551,80 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie mit Kofinanzierung durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) unterstützt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2.862.216,86 Euro, der Eigenanteil beträgt 858.665,06 Euro. Der Durchführungszeitraum des Projekts erstreckt sich vom 1. September 2025 bis zum 31. August 2028, der Bewilligungszeitraum endet am 31. März 2029.