Der Kölner Regierungspräsident Gregor Lange hat den Haushalt des Kreises Euskirchen für das Jahr 2026 genehmigt. Die entsprechende Verfügung überreichte Lange am Dienstag an den Euskirchener Landrat Markus Ramers. Rechtliche Gründe, die gegen eine Genehmigung gesprochen hätten, bestanden nicht.
Der Kreistag hat den fiktiv ausgeglichenen Haushalt 2026 für den Kreis Euskirchen am 15. April 2026 beschlossen und der Bezirksregierung Köln am 27. April 2026 angezeigt.
Mit der Anzeige der Haushaltssatzung 2026 und ihren Anlagen beantragte der Kreis gelichzeitig die Genehmigung der Umlagesätze für die allgemeine Kreisumlage. Die Jugendamtsumlage sowie die Mehrbelastung für Zwecke des ÖPNV und die Förderschulumlage.
Zum Ausgleich des Haushalts greift der Kreis Euskirchen auf seine Ausgleichsrücklage zurück. Dafür werden rund 9,1 Millionen Euro eingesetzt.
Der Kreis Euskirchen hat mit seinem Haushalt 2026 eine tragfähige und rechtlich genehmigungsfähige Grundlage für die Erfüllung seiner Aufgaben geschaffen. Positiv ist, dass der Kreis seine Ausgleichsrücklage gezielt einsetzt und zugleich bewusst auf eine vollständig kostendeckende Umlage verzichtet, um die kreisangehörigen Städte und Gemeinden in der weiterhin angespannten finanziellen Lage zu entlasten. Dieses Vorgehen zeigt Verantwortungsbewusstsein und einen ausgewogenen Umgang mit den vorhandenen finanziellen Spielräumen.“, lobt Lange.
Die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2026 kann nun gemäß § 80 Abs. 5 GO NRW öffentlich bekannt gemacht werden und in Kraft treten.