Bezirksregierung
Köln

Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung (VEMB)

Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung (VEMB) ist Aufgabe aller Schulstufen und Schulformen und kann fächerverbindend, fachübergreifend sowie projektbezogen umgesetzt werden. VEMB leistet in den Schulen einen anteiligen Beitrag zur Sozialerziehung, Sicherheitserziehung, Umwelterziehung und Gesundheitserziehung.

Kinder auf Fahrrädern auf dem Weg zur Schule in einer Tempo-30-Straße

Das Thema VEMB lässt sich in fast allen Fächern und schulinternen Lehrplänen erfolgreich integrieren, erhält durch den Klimawandel und die Bildung für nachhaltige Entwicklung eine besonders aktuelle Bedeutung und profitiert von der Kooperation mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern.

Es ist Aufgabe schulischer Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung, Kenntnisse zu vermitteln und die für eine verantwortliche Teilnahme am Straßenverkehr erforderlichen Fähig- und Fertigkeiten sowie Haltungen zu fördern, wodurch die Schülerinnen und Schüler zu einer reflektierten Mitverantwortung am Straßenverkehr befähigt werden.

Gemäß Rahmenvorgabe und Runderlass (siehe Downloadbereich) stellt die Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung eine Querschnittsaufgabe für die Schulen dar, also für alle Jahrgangsstufen und Schulformen. In der Rahmenvorgabe werden die allgemeinen Aufgaben und Ziele der Verkehrs- und Mobilitätserziehung beschrieben und für alle Schulstufen Hinweise zur Umsetzung im Fachunterricht, in Lehrgängen oder in fächerübergreifenden Projekten gegeben. Im Erlass wird diese Rahmenvorgabe um die verkehrssicherheitsrelevanten Aspekte Schulwegtraining, Radfahrtraining und -ausbildung, Mofakurse und Begleitetes Fahren ab 17 Jahren weiter ausgeführt.

In allen elf Kreisen und kreisfreien Städten im Regierungsbezirk Köln kümmern sich Lehrerinnen und Lehrer verschiedener Schulformen als Fachberatende im Bereich Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung um die Weitergabe von Information und um Unterstützung rund um das Thema VEMB. Sie gelten für die an den Schulen zuständigen Lehrkräfte als Ansprechpartnerinnen und -partner und übernehmen Beratungsfunktionen.