Im Auftrag der Bezirksregierung Köln führt das Vermessungsbüro Wittke ab Dezember 2025 bis Ende Februar 2026 Vermessungsarbeiten am „Hardtbach“ und „Katzenlochbach“ durch. Dort wo die Gewässerflächen nur über Privatgrundstücke oder Firmengelände erreicht werden können, bittet die Bezirksregierung Köln die Eigentümer um Zutritt.
Vermessen wird dabei der Verlauf der beiden Gewässer beginnend in Lengsdorf (Katzenlochbach/Lengsdorfer Bach/Gewässerkilometer 4,15) bis zur Mündung in den Hardtbach/Dransdorfer Bach sowie der Hardtbach selbst vom Quellgebiet bei Volmershoven bis hin zur Mündung in den Rhein bei Graurheindorf.
Die Vermessung dient als Grundlage zur Ermittlung der Überschwemmungsgebiete und Neuberechnung von Hochwassergefahren- und risikokarten für die beiden Gewässer. Dabei werden die Berechnungen und Datensätze aktualisiert und um neuere Erkenntnisse und Ereignisse ergänzt – darunter auch das Hochwasser aus 2021. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn und der Gemeinde Alfter.
Die Neuberechnung der Flächen gibt Auskunft darüber, welche Bereiche an den beiden Gewässern von Hochwasser betroffen sind. Ziel ist es, die Auswirkungen von Hochwasserereignissen besser abzuschätzen, die Risikoanalyse zu verbessern und die Planung geeigneter Schutzmaßnahmen für die betroffenen Gebiete zu unterstützen.
Die vollständige Vermessung des Gewässers stellt den Beginn des Projektes dar.