Das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) fordert zusätzliche Fortbildungen für Frauen, um sie für die Bewerbung auf Funktionsstellen zu motivieren.
Der aktuelle Gleichstellungsplan belegt, dass Frauen in Leitungspositionen, auch in der Schulleitung, nicht genügend repräsentiert sind. Das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) fordert zusätzliche Fortbildungen für Frauen, um sie für die Bewerbung auf Funktionsstellen zu motivieren. Die angebotene Fortbildung richtet sich an Lehrerinnen, die sich für Leitungsaufgaben und Funktionen interessieren, auch an diejenigen, die noch am Beginn ihrer schulischen Berufstätigkeit stehen und Verantwortung im Sinne der Schulentwicklung und Leitung übernehmen möchten. Sie ist nicht für Lehrerinnen vorgesehen, die noch in der Probezeit sind oder die bereits ein Leitungsamt oder eine Leitungsfunktion wahrnehmen bzw. sich in den vorauslaufenden Verfahren befinden.
Das Fortbildungsangebot gibt den Teilnehmerinnen im Rahmen von Simulation und konkreter Umsetzung die Möglichkeit, sich ihrer persönlichen Stärken und Ressourcen bewusst zu werden und unter der Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Fragestellungen berufliche Perspektiven zu entwickeln und Wege zu planen.
- Führungs- und Rollenverständnis
- Reflexion der eigenen Berufsbiographie
- Persönliche Ressourcen
- Kommunikation und Interaktion
- Gendersensibilität
- Organisation und Steuerung
- Strategien der Qualitätsentwicklung
- Karrierenavigation
- Neuorientierung