Das Eignungs- und Orientierungspraktikum im Bachelor sowie das Praxissemester im Master geben Lehramtsstudierenden frühe Praxiserfahrungen, verbinden Theorie und Schulpraxis und fördern die Entwicklung ihrer Lehrkräftepersönlichkeit. Beide Praktika bereiten u.a. auf den Vorbereitungsdienst vor.
Wann können Lehramtsstudierende erste Praxiserfahrungen sammeln?
Die Lehrkräfteausbildung in Nordrhein-Westfalen kombiniert wissenschaftliche Theorie mit schulischer Praxis. Zwei wichtige Bestandteile sind das Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) und das Praxissemester (PS), die Studierenden frühzeitig ermöglichen, den Schulalltag kennenzulernen und ihre Lehrkräftepersönlichkeit zu entwickeln.
Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP)
Das EOP wird im Bachelorstudium absolviert und bietet eine erste intensive Begegnung mit der Schulpraxis. Ziel ist es, den Lehrkräfteberuf aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen und eine reflektierte Entscheidung für den weiteren Berufsweg zu treffen. Studierende beobachten Unterricht, übernehmen erste kleine Aufgaben und setzen sich mit der eigenen Eignung für den Lehrberuf auseinander.
Praxissemester (PS)
Das Praxissemester findet im Masterstudium statt und verbindet die praktische Arbeit an der Schule mit begleitenden Veranstaltungen der Universität und des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL). Studierende sammeln umfangreiche Unterrichtserfahrungen, reflektieren ihr pädagogisches Handeln und vertiefen ihre didaktischen Kompetenzen.
Warum sind EOP und Praxissemester wichtig?
- Frühe Praxiserfahrung: Einblick in den Schulalltag und die Arbeit als Lehrkrafft
- Theorie-Praxis-Verknüpfung: Wissenschaftliche Inhalte direkt in der Schule erproben
- Persönliche Entwicklung: Reflexion der eigenen Lehrkraftrolle und Unterrichtskompetenz
- Gezielte Vorbereitung auf den Vorbereitungsdienst