Der neue Kölner Regierungspräsident Gregor Lange hat im Rahmen seines Antrittsbesuchs den Kreis Euskirchen besucht und wurde von Landrat Markus Ramers im Kreishaus empfangen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen zentrale Zukunfts- und Wiederaufbauthemen der Region.
Ein wesentlicher Schwerpunkt des Gesprächs waren die Wiederaufbauhilfen nach dem verheerenden Flutereignis im Juli 2021. Landrat Ramers betonte die Bedeutung einer weiterhin engen Abstimmung mit der Bezirksregierung, um die noch laufenden Maßnahmen effizient umzusetzen und den betroffenen Kommunen Planungssicherheit zu geben. Regierungspräsident Lange unterstrich die Unterstützung des Landes beim Wiederaufbau und zeigte sich beeindruckt vom bisherigen Fortschritt im Kreis Euskirchen.
Ein weiteres wichtiges Thema war der nachhaltige Hochwasserschutz. Beide Seiten waren sich einig, dass neben kurzfristigen Maßnahmen insbesondere langfristige, präventive Konzepte erforderlich sind, um die Region besser gegen zukünftige Extremwetterereignisse zu wappnen.
Mit Blick auf die Bildungsinfrastruktur wurde das geplante Bildungszentrum Euskirchen thematisiert. Dieses Projekt soll moderne Lernbedingungen schaffen und die Attraktivität des Bildungsstandorts nachhaltig stärken.
Abschließend tauschten sich Regierungspräsident Lange und Landrat Ramers zum Strukturwandel im Rheinischen Revier aus. Der Kreis Euskirchen sieht hierin große Chancen für eine nachhaltige wirtschaftliche Transformation, insbesondere in den Bereichen Innovation, Klimaschutz und neue Technologien.
„Der persönliche Austausch ist mir besonders wichtig, um die Herausforderungen und Potenziale vor Ort besser zu verstehen“, betonte Regierungspräsident Lange.
Landrat Ramers ergänzte: „Auf der kommunalen Ebene stehen wir vor großen und vielfältigen Herausforderungen. Umso wichtiger ist der direkte Austausch mit der Bezirksregierung, um die regionalen Belange gegenüber der Landesregierung zu bündeln und gemeinsam gute Lösungen für die Menschen im Kreis Euskirchen und in der Region zu entwickeln.“
Der Antrittsbesuch unterstreicht die Bedeutung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Land und kommunaler Ebene für die erfolgreiche Entwicklung der Region.